Sehnsucht zum Licht

Die Sehnsucht zum Licht ist das Gebot des Lebens
(Hendrik Ibsen)

Gebet zum Tag
Heute gib mir, Herr, Arbeit,
die meine Hände gut bewältigen können.
Gib mir heute einen Weg,
den meine Füße fröhlich gehen.
Und gib meinem Herzen einen Menschen,
dem es voller Güte und Liebe deinen Segen zusprechen darf.

Den Wind kann man nicht verbieten.
Aber man kann Windmühlen bauen.

(Weisheit aus Holland)

Entscheidend: das Zeugnis des Lebens!
Klemens von Alexandrien, der große Kirchenvater aus dem dritten Jahrhundert, wurde einmal gefragt, was er täte, wenn er einen Menschen für Christus gewinnen wolle. Er entgegnete: „Ich lasse ihn ein Jahr in meinem Hause wohnen!“ „Die einzige Bibel, die der heutige Mensch noch liest, ist das praktisch religiöse Leben. Diese Bibel müssen wir zeigen.“ Nicht Worte machen es, sondern das gelebte Leben. Nicht Vorträge, Glaubenssätze, Regeln sind zunächst gefragt, sondern glaubwürdige Beispiele, das Zeugnis echten Lebens.

Der, den ich liebe, hat mir gesagt, dass er mich braucht.
Darum gebe ich auf mich acht.

(Berthold Brecht)

Der Mensch hat nie, was er will,
weil er nicht will, was er hat.
Wollte er, was er hat,
hätte er, was er will.


Mögest du jeden Tag deines Lebens leben.
(Jonathan Swift)

Schweigen
„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“
Schweigen üben, bewusst auf meine Worte achten.
Schweigen öffnet mein Herz.
Schweigen begibt mich auf die Spur meiner Seele.
Schweigen bedeutet mit mir selbst in Kontakt kommen.
Schweigen macht leer, berührt meine tieferen Schichten.
Schweigen lässt mich die Stimme Gottes im Hier und Jetzt zu hören.

Ein Kluger bemerkt alles,
ein Dummer macht über alles seine Bemerkung.

(Heinrich Heine)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. "Ich habe im Lotto heute schon wieder keine einzige Zahl getroffen", klagt der Vater. Fritzchen will ihn trösten: "Jetzt weißt du, wie es mir im Mathetest ging."
2. Der Chef zur Sekretärin: „Schreiben Sie STRENG VERTRAULICH darüber. Ich möchte sicher sein, dass es wirklich jeder liest:“
3. Kommt ein Chemiker in die Apotheke und sagt: „Ich hätte gerne eine Packung Acetylsalicylsäure.“ Darauf der Apotheker: „Sie meinen wohl Aspirin?“ Darauf der Chemiker: „Ja, genau, ich kann mir bloß dieses blöde Wort nie merken!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Frieden Wohlwollen

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Voller Vertrauen
Gott, ich suche eine Hand,
die mich hält und ermutigt,
die mich beruhigt und beschützt,
Ich taste nach einer Hand,
die mich begleitet und führt,
die die mich heilt und rettet.
Ich brauche eine Hand,
die es gut mit mir meint,
die sich zärtlich um mich legt.
Ich sehne mich nach einer Hand,
der ich mich restlos anvertrauen kann.
(Theo Schmidkonz)

Ich wünsche Dir tausend Sonnenstrahlen,
die auf Deiner Nasenspitze tanzen.
Vögel, die nur für Dich singen,
einen blauen Himmel ohne Wolken,
Blumenduft, der Dich zum Träumen bringt
und viele farbenfrohe Stunden des Glücks.

Gott hüllt seine Wunder in Ordnungen,
seinen Segen in Alltäglichkeiten.
(Rudolf Kögel)

Gott, der du die Liebe bist, gib meiner Liebe deinen Segen:
Dass sie nicht bedrängt, denn sie braucht Freiheit.
Dass sie nicht antreibt, denn sie braucht Zeit.
Dass sie nicht warten lässt, denn sie braucht Verlässlichkeit.
Dass sie nicht überfordert, denn sie braucht Geduld.
Dass sie nicht ablehnt, denn sie braucht Hoffnung.
Dass sie nicht abwendet, denn sie braucht Klarheit.
Dass sie nicht eigennützig ist, denn sie braucht Ehrfurcht.
Dass sie nicht überheblich ist, denn sie braucht Demut.
Gott, deine Liebe ist Segen. Lass auch meine Liebe Segen sein.
Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.
(Hugo von Hoffmannsthal)

Wo die Macht der Gewohnheit das Sagen hat,
kommt das Außergewöhnliche nicht mehr zu Wort.
(Ernst Ferstl)

Herr, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihung,
dass es Leid und Freude teilen kann.
Lass mich verfügbar sein, mein Gott, mit allem, was ich habe und bin.
(Sabine Naegeli)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

im Paradiese sein

aus der Kinderbibel:

Der Sohn Gottes

(Markus 15)

Die Menschen verhöhnten Jesus und riefen: „Wenn du Gottes Sohn bist, dann komm doch vom Kreuz herunter und wir werden dir glauben.“ Selbst einer der Diebe stimmte in den Hohn ein. Aber der andere Dieb entgegnete: „Wir verdienen unsere Strafe. Aber dieser Mann hat nichts Falsches getan. Erinnere dich an mich, Jesus, wenn du als König wiederkommst.“ „Ich verspreche es“, antwortete Jesus. „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ Jesus sah auf Maria, seine Mutter, die sich auf Johannes` Arm gestützt hatte, und sagte: „Mutter, das ist dein Sohn.“ Dann nahm Johannes Maria in sein Haus auf.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)