„Schmunzeliges“
Der Religionslehrer schildert den Kindern den Weltuntergang: “Der Sturm wird die Dächer wegfegen, Flüsse werden über die Ufer treten und Blitz und Donner werden über die Menschheit hereinbrechen!” Fragt ein Schüler: “Werden wir bei dem Sauwetter Unterricht haben?”
Was verstehst Du unter „Güte“?
„Güte“ beschreibt im Allgemeinen eine positive Eigenschaft,
bei der jemand freundlich, hilfsbereit und wohlwollend ist.
Es geht darum, anderen Menschen mit Mitgefühl, Verständnis und Respekt zu begegnen.
Güte zeigt sich darin, dass man sich um das Wohl anderer kümmert,
ihnen Gutes tut und ihnen in schwierigen Situationen beisteht.
Es ist eine Tugend, die das Zusammenleben harmonischer und freundlicher macht.
Güte bedeutet, auch in kleinen Dingen freundlich zu sein,
anderen zuzuhören und ihnen mit Respekt zu begegnen.
Es ist eine Kraft, die das Miteinander positiv beeinflusst und Konflikte vermindert.
In vielen Kulturen und Religionen wird Güte als eine wichtige Tugend angesehen, die das Herz eines Menschen prägt. Sie kann auch als eine Form der Liebe verstanden werden, bei der man das Wohl anderer über das eigene stellt. Güte ist nicht nur eine Eigenschaft, sondern auch eine Entscheidung, bewusst freundlich und verständnisvoll zu handeln, selbst wenn man vielleicht selbst gerade schlechte Laune hat oder Schwierigkeiten erlebt.
Güte in Worten erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe!
(Laotse)
Emil und der Vogel
Es war einmal ein kleiner Junge namens Emil, der in einem kleinen Dorf lebte. Eines Tages fand Emil auf dem Weg nach Hause einen verletzten Vogel. Der Vogel konnte kaum fliegen und war offensichtlich in Not. Emil nahm den kleinen Vogel behutsam in seine Hände und brachte ihn nach Hause. Er pflegte ihn liebevoll, gab ihm Wasser und sorgte dafür, dass er sich erholen konnte. In den folgenden Tagen kümmerte Emil sich täglich um den Vogel, bis er wieder stark genug war, um in die Freiheit entlassen zu werden. Als der Tag kam, öffnete Emil das Fenster und ließ den Vogel frei. Der Vogel zwitscherte fröhlich und flog davon, während Emil ihm freundlich nachsah.
im Leben ankommt
Die Dinge, auf die es im Leben ankommt,
kann man nicht kaufen.
(unbekannt)
In allem
Gott, Dich suche und finde ich in allem. In allem?
Im Vogelzwitschern und Weckerklingeln
in Worten und im Schweigen
im Lauten und im Leisen
im Angenehmen und im Schrillen
im Zuspruch, Einspruch, Widerspruch
in Klängen und in Farben
in Formen und im Windhauch
im Ja und im Nein
in Blumen und im Stein
im Positiv und Negativ
in Gemeinschaft und im Alleinsein
Gott, du bist in allem.
Öffne meine Sinne für Deine Gegenwart.
(Ruth Helfrich)
Die Taten eines Menschen sind die Konsequenzen seiner Grundsätze.
Sind die Grundsätze falsch, so werden die taten nicht richtig sein.
(Karl Leisner)
Das Lästige des Tages, die enttäuschenden Erfahrungen
und ernüchternden Einsichten gar nicht erst mit ins Haus tragen,
sondern gebündelt draußen vor die Tür stellen,
um sich die eigenen Räume neu zu erschließen
und das Tor zur Innenwelt öffnen zu können.
(Christa Spilling-Nöker)
Was der Sonnenschein für die Blumen,
ist das lachende Gesicht für die Menschen.
(Joseph Addison)
Alleine sein, wenn du Ruhe brauchst.
Ein paar Minuten für dich, die du nicht teilen oder einteilen musst.
In der Einsamkeit liegt die Kraft, in der Stille die Erholung.
Das schönste Erlebnis ist die Begegnung
mit dem Geheimnisvollen.
(Albert Einstein)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Richter vorwurfsvoll zum Angeklagten: „Sie haben in dem Hotel Handtücher geklaut. Wissen Sie, was darauf steht?“ – „Natürlich: Hotel zum Bären!“
2. Ein Anwalt und ein Ingenieur treffen sich beim Fischen in der Karibik. Der Anwalt erzählt: 'Ich bin hier, weil mein Haus niederbrannte. Das Feuer zerstörte alles. Aber meine Versicherung bezahlte alles, ja es blieb sogar etwas übrig, so dass ich mir nun diesen Urlaub leisten kann.' - 'Das ist aber ein Zufall,' sagt darauf der Ingenieur, 'ich bin hier, da eine Überschwemmung mein Haus und all meine Sachen zerstörte. Auch meine Versicherung bezahlte so gut, dass ich mir nun den Urlaub leisten kann.' Der Anwalt ist nun verwirrt und fragt: 'Wie haben sie eine Überschwemmung gemacht?'
3. “Silvester habe ich nie Zeit zum Feiern”, klagt Hans. “Wieso denn nicht?” – “Weil ich da immer die guten Vorsätze fürs neue Jahr fassen muss!”
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Gott und die Seele
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Das Gebet, das der Mensch nach bestem Können verrichtet,
hat große Kraft. Es bringt zusammen zwei Liebende:
Gott und die Seele.
(Gertrud von Helfta)
Zeit - ein entscheidendes Geschenk
Wozu macht Gott uns das Geschenk der Zeit? Wir brauche Zeit für die Arbeit, viele Termine und Verpflichtungen warten auf uns, auch zum Essen und zur Erholung haben wir Zeit nötig. Der größte Sinn der Zeit liegt aber darin, dass wir uns während unserer Lebenszeit für Gott entscheiden und anfangen, mit ihm zu leben. Es ist erstaunlich, wie oft in den Evangelien des Neuen Testamentes das Wort „HEUTE“ steht. Gottes Liebe hat es eilig mit unserer Errettung. Wir sollen nicht erst alt und grau werden, bevor wir ewiges Leben bei Gott finden.
Gott brauchen wir nicht zu beindrucken.
Beeindrucken wir uns selbst wenn wir unsere Lebensreise mit ihm buchen.
(all inclusive)
Für ihn….
Ein Mann ging an einem Strand entlang. Als er so entlang schlenderte, sah er in der Ferne einen Jungen. Als er näher kam, bemerkte er, dass der Junge sich fortwährend hinunter beugte, etwas aufhob und ins Wasser warf. Wieder und wieder schleuderte er etwas hinaus in den Ozean. Als der Mann näher kam, sah er, dass der junge Seesterne aufhob, die an Land gespült worden waren, und - einen nach dem anderen - warf er sie ins Wasser zurück. Der Mann war verblüfft. Er ging zu dem Jungen und fragte: "Was tust du da?" "Ich werfe die Seesterne zurück ins Meer. Nach dem Sturm sind alle diese Seesterne ans Ufer gespült worden. Wenn ich sie nicht ins Meer zurückwerfe, werden sie alle sterben." "Ich verstehe", erwiderte der Mann, "aber es muss an diesem Strand tausende von Seesternen geben. Du kannst unmöglich alle retten, es gibt einfach zu viele. Du machst dir die Mühe umsonst, es ist sinnlos, du kannst nichts daran ändern" Der Junge lächelte, beugte sich hinunter und hob einen weiteren Seestern auf. Als er ihn ins Meer zurückwarf erwiderte er: "Für ihn hat sich etwas verändert."
Wirf jeden Tag etwas ab von dem, was deine Seele bedrückt,
und du wirst jeden Tag ein Stückchen freier.
Wer dir begegnet, Maria, empfängt die Gnade, die dich erfüllt.
Wer dir begegnet, Maria, wird gesegnet im Geist und im Leib, wie du es bist.
Wer dir begegnet, Maria, erkennt das Geheimnis der Liebe, die dich wandelt.
Wer dir begegnet, Maria, beschwingt seine Schritte
in der Freude des Herrn, wie du über’s Gebirge eilst.
Wer mir begegnet, Maria, begegnet dir in mir …
und ein neues Magnificat beginnt zu singen.
(Christa Müller-Hohberg)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

