… nochmals möchte ich einladen zum heutigen Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Christkönig. „Wir feiern ihr Leben …“ so steht es in der Anzeige von Birgit. „….. im Tod ist das Leben“ sagt Phil Bosmans.
Davon bin ich überzeugt! Dankbar, Aloys
…. im Tod ist das Leben.
Am letzten Tag meines Lebens,
wenn die Sonne endgültig untergegangen ist
und ich hingehe in die Nacht des Todes –
dann will ich sagen: Ich bin nicht tot.
Das Leben verändert sich.
Es wird weiter, voller inniger, keine Einschränkung
und keine Begrenzung mehr, keine Dunkelheit und Traurigkeit mehr.
Nur der göttliche Lebensstrom
von dem ich zärtlich aufgenommen werde.
Alles wird „Licht“. Alles wird „Liebe“.
Die Erde kann mir nichts mehr zuleide tun.
In Gott sind alle Wünsche erfüllt.
Ich kann nur dankbar sein.
Mein Glück ist vollkommen.
Ich lebe. Ich bin im Frieden,
wenn ich geborgen in den Armen
eines unendlich lieben Gottes.
(nach Phil Bosmans)
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 24. Juli 2026
Evangelium Matthäus 13, 18–23
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.
Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse
und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde;
bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen.
Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen,
der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt;
er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig;
sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall.
In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört,
und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht.
Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht;
er bringt Frucht – hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Es genügt nicht, das Wort Gottes, „das Wort vom Reich“, zu hören. Der Mensch muss es auch tun. Dieser Gedanke wird bei Matthäus wiederholt betont (7, 24.26). In der Deutung des Gleichnisses vom Sämann dagegen kommt die entscheidende Bedeutung dem Verstehen zu: Wer das Wort vom Reich hört, aber nicht versteht, bringt keine Frucht; wer es hört und versteht, bringt Frucht (13, 19 und 23). Was mit diesem Verstehen gemeint ist, ergibt sich aus dem Jesaja-Wort, das in den Versen 13–15 (gestriges Evangelium) zitiert wurde. Nur wer versteht, hört und sieht richtig. Das Verstehen aber liegt nicht an der verstandesmäßigen Begabung, sondern am Herzen, an der Bereitschaft und Fähigkeit, sich zu bekehren. Dieses Verstehen ist nicht Schicksal oder Zufall, es ist eine Tat menschlicher Entscheidung und Verantwortung.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Der Psalm 21 – für Kinder erklärt
Der Psalm 21 – für Kinder erklärt
Gott freut sich mit uns, wenn es uns gut geht. Er gibt uns Kraft, hilft uns in schweren Zeiten und ist immer bei uns. Deshalb können wir ihm vertrauen und ihm Danke sagen. Der Psalm 21 erzählt davon, dass Gott einem König geholfen hat. Der König freut sich, weil Gott ihm Kraft, Mut und Schutz geschenkt hat. Er weiß: Er hat seine Erfolge nicht nur sich selbst zu verdanken, sondern auch Gott. Der Psalm macht Mut, Gott zu vertrauen und ihm für alles Gute Danke zu sagen.
21,1 Dank für den Sieg des Königs
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids.]
2 An deiner Macht, Herr, freut sich der König; /
über deine Hilfe, wie jubelt er laut!
3 Du hast ihm den Wunsch seines Herzens erfüllt, /
ihm nicht versagt, was seine Lippen begehrten. [Sela]
4 Du kamst ihm entgegen mit Segen und Glück, /
du kröntest ihn mit einer goldenen Krone.
5 Leben erbat er von dir, du gabst es ihm, /
viele Tage, für immer und ewig.
6 Groß ist sein Ruhm durch deine Hilfe, /
du hast ihn bekleidet mit Hoheit und Pracht.
7 Du machst ihn zum Segen für immer; /
wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude.
8 Denn der König vertraut auf den Herrn, /
die Huld des Höchsten lässt ihn niemals wanken.
9 Deine Hand wird all deine Feinde finden; /
wer dich hasst, den trifft deine Rechte.
10 Du lässt sie glühen wie einen feurigen Ofen, /
sobald du erscheinst. Der Herr verschlingt sie im Zorn, /
das Feuer verzehrt sie.
11 Du wirst ihre Brut von der Erde vertilgen; /
ihr Geschlecht (verschwindet) aus der Mitte der Menschen.
12 Schmieden sie auch böse und listige Pläne, /
richten sie doch nichts aus gegen dich.
13 Du schlägst sie alle in die Flucht, /
wenn du mit deinem Bogen auf sie zielst.
14 Erhebe dich, Herr, in deiner Macht! /
Deiner siegreichen Kraft wollen wir singen und spielen.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

