Frieden bemühen

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Segne mein Bemühen und gib mir Kraft im Durchhalten
und Weitergehen auf meinem Weg.
Segne und stärke mich jeden Tag aufs Neue.

Überlege was Dich aufblühen lässt, dem gehe nach.

(Ulrich Schaffer)

Ich bin da (Ex 3,14)
Ich bin da, wenn du allein bist.
Ich bin da, wenn du dich betroffen fühlst.
Ich bin da, wenn sie dich ausstoßen.
Ich bin da, wenn du meinst, es geht nicht mehr.
Ich bin da, wenn du verzweifelt und traurig bist.
Ich bin da, wenn du Angst und Furcht hast.
Ich bin da, wenn alle dich nicht mögen.
Ich bin da, wenn zwischen deiner Freundschaft eine Mauer ist.
Ich bin da, wenn du vor Sorge nicht schlafen kannst.
Ich bin da, wenn einer dir etwas zuleide tut.
Ich bin da, wenn du in großer Gefahr bist.
Ich bin da, wenn du krank bist und Hilfe brauchst.
Ich bin da, wenn du mit deinem Kummer nicht allein fertig wirst.
Ich bin da, wenn für dich die Welt zerbricht.
Ich bin da, wenn du ein wenig mehr Liebe brauchst.
Ich bin da, wenn du große Schmerzen hast.
Ich bin da, wenn keiner dir zuhört.
Ich bin da, wenn du dich vor Erschöpfung nicht mehr halten kannst.
Ich bin da, wenn du mich rufst.
Ich bin da, wenn du heimkehrst zu mir.
Ich bin da, wie die Sonne, die dir Wärme und Fröhlichkeit gibt.
Ich bin da, wie eine Flamme, die nie verlöscht.
Ich bin da, wie eine schöne Blume, die dein Herz erfreut.
Ich bin da, wie eine Wolke, die dich mit Liebe umhüllt.
Ich bin da, wie ein Licht, das deinen Weg erleuchtet.
Ich bin da, wie ein Auge, das mit Liebe auf dich schaut.
Ich bin da, wie eine Hand, die vorsorglich deine Hand ergreift.
Ich bin da, wie ein Herz, das immer für dich schlägt.
Ich bin da, wie ein Engel, der dich schützt und leitet.
Ich bin da, wie ein Freund, der dich niemals im Stich lässt.
Ich bin da, wie eine Schwester, die mit dir die Sorge teilt.
Ich bin da, wie ein Bruder, der zu dir steht in Freund und Leid.
Ich bin da, wie eine Mutter, die mit dir fühlt, dich ganz versteht.
Ich bin da, als dein Vater, der dir ewige Geborgenheit gibt.
Ich bin immer für dich da, dein unendlich liebender Gott.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.



Frühlingsgebet

Frühlingsgebet

Gütiger Gott,

das Leben beginnt nun wieder von vorne.
Die Boten des Frühlings:
die ersten Blumen, zarte, grüne Blätter,
die aufbrechende Erde,
die Strahlen der Sonne,
alles kündet davon.
Die Welt sieht ganz verändert aus.
Wir danken dir,
dass sich neues Leben immer weiter ausbreitet
und das Licht die Dunkelheit vertreibt.
Gütiger Gott, wir bitten dich,
dass diese Erfahrung uns in der Zuversicht
und im Vertrauen stärken möge,
dass sich alles einmal zum Guten wenden
und alle Schmerzen und alles Schwere
irgendwann ein Ende haben werden.
Ja, guter Gott, stärke unseren Glauben!
So bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Dankbar, Aloys



verbraucht werden

Jesus, 
nimm von uns die Angst,
für andere verbraucht zu werden.
Hilf uns, einander Gutes zu tun,
damit wir nicht vergeblich leben.

Wenn jeder auf seinen Platz das Beste tut,
wird es in der Welt bald besser aussehen.

(Adolph Kolping)

„Schmunzeliges“
Fragt der Richter den Angeklagten: „Was wird Ihnen vorgeworfen?“ – „Dass ich meine Weihnachtseinkäufe zu früh erledigt habe!“, antwortet der Angeklagte. – „das ist ja an sich nicht strafbar. Wie früh war es denn?“ – „Vor der Ladenöffnung!“

Lieben wie dich selbst
Da kam ein Gesetzeslehrer und wollte Jesus auf die Probe stellen; er fragte ihn: »Lehrer, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?« Jesus antwortete: »Was steht denn im Gesetz? Was liest du dort?« Der Gesetzeslehrer antwortete: »Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller deiner Kraft und deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!« »Du hast richtig geantwortet«, sagte Jesus. »Handle so, dann wirst du leben.«

„Schmunzeliges“
Nach einer kurzen Untersuchung rät der Zahnarzt dem kleinen Max: „Zähne und Zahnfleisch sind in Ordnung, mein Junge. Nur Dein Kaugummi müsste mal erneuert werden!“

„Bei euch aber soll es nicht so sein,
sondern wer bei euch groß sein will,
der soll euer Diener sein.“

(Jesus Mk 10,43)

Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit
Hungrige speisen
Obdachlose beherbergen
Nackte bekleiden
Kranke besuchen
Gefangene besuchen
Tote begraben
Almosen geben