Das handliche Kreuz
Eine Legende berichtet, wie Gott Erbarmen hatte mit einem Menschen, der sich über sein zu schweres Kreuz beklagte. Er führte ihn in einen Raum, wo alle Kreuze der Menschen aufgestellt waren, und sagte zu ihm: „Wähle!“. Der Mensch machte sich auf die Suche. Da sah er ein ganz dünnes Kreuz, das jedoch sehr lang war. Er sah ein ganz kleines, aber als er es aufheben wollte, war es schwer wie Blei. Da sah er eins, das gefiel ihm, und er legte es auf seine Schultern. Doch da merkte er, dass das Kreuz an der Stelle, wo es auf der Schulter auflag, eine scharfe Spitze hatte, die ihm wie ein Dorn ins Fleisch drang. So hatte jedes Kreuz etwas Unangenehmes. Als er fast alle Kreuze durchgesehen hatte, entdeckte er noch eins, das versteckt stand. Das war nicht zu schwer, nicht zu leicht, so richtig handlich, wie geschaffen für ihn. Dieses Kreuz wollte er in Zukunft tragen. Als er näher hinschaute, merkte er, dass es ein Kreuz war, das er bislang getragen hatte.
(nach Adalbert von Chamisso)
Voll Vertrauen will ich sein
und deinen Segen erbitten,
vor allem für die Zeiten,
in denen ich mithelfen kann,
ein Kreuz zu tragen.
Der heilige Franz von Sales pflegte das Kreuzzeichen so zu machen:
die Hand an die Stirn -aus mir kann ich nichts.
die Hand an der Brust - mit Gott kann ich alles.
von der linken zu rechten Schulter -alles will ich tun aus Liebe zu Gott.
mit gefalteten Händen - Gott allein die Ehre.
Das Gute scheint immer das Schwächere zu sein,
und doch erhält es die Welt.
Guter Gott,
Licht will ich sein – dein Licht in der Welt.
Brot will ich sein – dein Brot auf dem Tisch.
Wort will ich sein –dein Wort unter den Menschen.
Werkzeug will ich sein – dein Werkzeug für die, die mich brauchen.
Es gibt einen Hunger nachdem täglichen Brot
und einen Hunger nach Liebe,
Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung.
(Mutter Teresa)
Wahre Lebenskunst:
Nicht abzulehnen, was das Leben bietet,
und nichts zu begehren, was es verwehrt.
(Hermann Hesse)
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Ehre sei dem einen Gott, der war und der ist und der kommen wird.
Vgl. Offb 1,8
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
3 x SCHMUNZELIGES“
1. Tim erzählt seinem Freund: „Meine neue Freundin findet mich unheimlich intelligent und gut aussehend.“ – „das kann nur schiefgehen, wenn sie schon am Anfang so faustdick lügt!“
2. Wie fangen die Ostfriesen Fliegen? Sie tragen die Fliegen auf den Heuboden und ziehen die Leiter weg.
3. Warum sind viele Ostfriesen so dünn? Torf hat wenig Kalorien.
Frieden Licht
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Vater, lass mich wie ein Regentropfen sein,
öffne mich für das strahlende Licht,
durchfließe mich und lasse mich erstaunen,
lass mich selbst erstrahlen in meinen Farben,
die ich doch dir verdanke.
Vater, lass uns wie ein Regenbogen sein,
die deine Liebe in die Welt hineinspiegeln.
Lass uns diese Welt verwandeln und bezaubern
und in verschiedene Farben tauchen,
wenn wir deine Liebe weiterschenken.
Wir sollten das Leben so einrichten,
dass jeder Moment bedeutungsvoll ist.
(Ivan Turgenjew)
Eine kleine Geschichte
Einst war in einem ferner Königreich eine Krankheit ausgebrochen, an der alle zu sterben drohten. Der Zufall fügte es, dass just zu dieser Zeit ein weitgereister Arzt zum Palast kam, der eine kleine Flasche Medizin mit sich trug, gerade genug, um eine einzige Person vor der Seuche zu bewahren. Die Wachen führten ihn vor den König. Der König ließ die Weisen seines Landes zusammenrufen und fragte sie, ob er das Wasser des Lebens zu sich nehmen solle. Und die Weisen antworteten: "Aber ja, großer König, wenn du das Wasser des Lebens nicht trinkst, musst du sterben. Darum trink es, und so bleibt der Edelste von uns am Leben!" Nachdenklich fragte der König: "Sind eigentlich alle Weisen aus meinem Land heute hier?" Und siehe, es stellte sich heraus, dass einer fehlte, der im äußersten Winkel des Königreichs lebte. Da befahl der König, auch diesen herbeizuholen. Das dauerte viele Wochen. Als der Alte schließlich vor dem Thron kniete, richtete der König die gleiche Frage an ihn. Der Weise überlegte lange und fragte dann: "Wirst du, großer König, das Wasser des Lebens alleine trinken, oder werden auch andere davon trinken?" "Es ist nur ein Fläschchen da," entgegnete der König, "und das reicht gerade für eine Person." "Edler König, in diesem Fall rate ich dir, den Becher nicht zu leeren. Denn siehe, wenn einer allein überlebt, ohne Freunde, Familie, sein Volk, dann fehlt ihm alles, dann ist er lebendig tot."
Gehe Wege, die noch niemand ging,
damit du Spuren hinterlässt!
Die Heiterkeit ist ein Zeichen dafür,
dass ein Mensch großmütig ist.
(Mutter Teresa)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

