Schönheit in deinem Werk

Herr, ich sehe Schönheit in Deinem Werk. 
Die gesamte Schöpfung verkündet Deinen Ruhm.
Die riesigen Berge, das tiefblaue Meer,
der klare Himmel, die grünen Felder, der Regen,
die blühenden Blumen, der fließende Bach,
die Schmetterlinge und Vögel,
sie alle loben Dich, o wunderbarer Herr der Schöpfung.
Du hast uns eine so schöne Welt geschenkt,
doch in unserer Unvollkommenheit
fehlen uns die Mittel und die Worte, Dir zu danken.
Aber Du weißt, Herr,
was ganz tief in unserem menschlichen Herzen ruht:
Es ist der Dank für all Deine Gaben,
vor allem für die Gabe des Lebens,
durch das wir Deine Schönheit und Güte erfahren konnten.
Du hast die Welt so schön gemacht, Herr. Amen.

„Schmunzeliges“
„Warum sagen Sie heute etwas ganz Anderes aus als gestern?“, will der Richter wütend vom Angeklagten wissen. „Ja, gestern wollten Sie mir ja nicht glauben!“, der Angeklagte.

Es ist besser seinen Mund zu halten
Und dumm zu erscheinen,
als ihn zu öffnen
und allen Zweifel auszuräumen.

(Mark Twain)

„Schmunzeliges“
An der Wohnungstür läutet es. Die Ehefrau öffnet die Tür und kehrt nach kurzer Zeit zu ihrem Mann, der auf der Couch sitzt, zurück und fragt: „Vor der Tür steht ein junger Mann von der Freiwilligen Feuerwehr. Er bittet um eine Spende. Was kann ich ihm geben?“ - „Naja, gib ihm halt 'nen Eimer Wasser!“


Die Armen stehen im Mittelpunkt des Evangeliums,
sind das Herzstück des Evangeliums.
Wenn wir die Armen aus dem Evangelium herausnehmen,
können wir die gesamte Botschaft Jesu Christi nicht verstehen.
(Papst Franziskus)

wo Menschen leben

1. Du bist da, wo Menschen leben
Du bist da, wo Leben ist
Du bist da, wo Menschen leben
Du bist da, wo Leben ist

2. Du bist da, wo Menschen lieben
Du bist da, wo Liebe ist
Du bist da, wo Menschen lieben
Du bist da, wo Liebe ist

3. Du bist da, wo Menschen hoffen
Du bist da, wo Hoffnung ist
Du bist da, wo Menschen hoffen
Du bist da, wo Hoffnung ist

4. Halleluja, halleluja, halleluja, halleluja
Halleluja, halleluja, halleluja, halleluja
Halleluja, halleluja, halleluja, halleluja
Halleluja, halleluja, halleluja, halleluja

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 16. April 2026

Evangelium Johannes 3, 31–36


Er, der von oben kommt, steht über allen;
wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch.
Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er,
doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
Wer sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist.
Denn der, den Gott gesandt hat, spricht die Worte Gottes;
denn ohne Maß gibt er den Geist.
Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben;
wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen,
sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium

Wie die Verse 3, 13–21 im Anschluss an das Nikodemus-Gespräch, so sind die Verse 31–36 Überlegungen des Evangelisten im Anschluss an das Zeugnis des Täufers über Jesus (V. 27–30). Das ergibt sich aus sprachlichen wie inhaltlichen Beobachtungen. – Der Vorläufer Johannes ist bei aller Größe, die ihm zuerkannt wird, „irdisch und redet irdisch“ (V. 31). Jesus aber kommt von oben, vom Himmel. „Himmel“ meint nicht eine Ortsangabe. Es bedeutet, dass Jesus aus der Lebensweise Gott-Vaters kommt. Jesus, der Sohn, war vorher wie Gott-Vater verborgen und jetzt ist er sichtbar geworden als Mensch. Was er sagt, ist wahr und gültig. Er redet die Worte Gottes. Er selbst ist das Wort. Er ist die Wahrheit. Grundaussagen über Gott und über den Menschen stehen in diesem Abschnitt: In Gott gibt es Wahrheit, Liebe, Zorn (V. 33.35.36). Der Mensch, der Gottes Wort, die vom Sohn bezeugte Wahrheit Gottes, hört, kann sie annehmen und glauben, oder er kann den Gehorsam verweigern. Glauben heißt gehorchen (V. 36). Der Gehorsam des Glaubens entscheidet über das Leben des Menschen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)