die Welt der Wunder Morgengebet

Morgengebet – die Welt der Wunder

Lieber Gott,

danke für einen neuen Morgen und für die Welt der Wunder, die Du uns jeden Tag schenkst.
Wunder der Natur – lass mich Deine Schöpfung mit offenen Augen bestaunen.
Wunder des Glücks – erfülle mein Herz mit Freude und Dankbarkeit.
Wunder der Schutzengel – lass Deine Engel mich und meine Lieben behüten.
Wunder der Rettung – schenke Schutz, Hoffnung und Hilfe in schweren Stunden.
Wunder der Liebe – lass Liebe, Frieden und Güte unsere Herzen erfüllen.
Begleite mich durch diesen Tag, segne meine Wege und lass mich auch die kleinen Wunder erkennen.
In Dankbarkeit lege ich diesen Tag in Deine Hände.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Schönen Tag, Aloys



eines langen Wachstums

Der Friede ist ein Baum,
der eines langen Wachstums bedarf.

(Antoine de Saint-Exupéry)

„Schmunzeliges“
Im Sprechzimmer kramt Frau Müller nervös in der Tasche. „Sie brauchen mich nicht zu bezahlen“, sagt der Zahnarzt. „Das will ich auch nicht“, entgegnet Frau Müller. „Ich zähle nur mein Geld, bevor sie mich betäuben.

Der größte Luxus ist eine eigene Meinung;
nur wenige leisten sich ihn.

(Peter Bamm)

Ein neuer Tag liegt vor mir.
Wie eine noch nicht
geöffnete Muschel
liegt er in meiner Hand,
Du, Gott, schenkst ihn mir,
dass ich darin Leben empfange
und Leben schenke.
Wirke in mir, Heiliger Geist,
dass ich am heutigen Tag
zu einem Segen werde,
dort wo ich bin, arbeite, lebe.
Und hilf mir,
mich dem Leben zuzuwenden,
mit all seiner Schönheit
und all seinen Ungereimtheiten,
damit auch ich Segen empfange.
Schenk' mir ein waches Herz
für den Augenblick,
für Begegnungen, Gespräche,
und die vielen kleinen Entscheidungen
des Tages.
Lass mich immer wieder
deine Nähe suchen,
um aus dir zu leben,
damit ich heute Abend
die Muschel dankbar
in deine Hände
zurücklegen darf.
(Margit Schacke)

Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 22. Oktober 2026
Evangelium Lukas 12, 49–53

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen.
Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist.
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen?
Nein, sage ich euch, sondern Spaltung. Denn von nun an werden
fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben:
Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei;
der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater,
die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter,
die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter
und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
„Feuer“ ist im Alten und Neuen Testament Bildwort für das Gericht (vgl. Mal 3, 2.19; Lk 9, 54; Offb 8, 5). Jesus ist (seit Lk 9, 51) auf dem Weg nach Jerusalem, und er weiß, was dort geschehen wird. Es ist die Zeit der Entscheidung (Joh 12, 31), und Jesus sehnt die Stunde herbei (vgl. Lk 22, 15). Das Wort von der Taufe (12, 50) meint nichts anderes; es ist das Untertauchen im Meer des Leidens (vgl. Jer 38, 4–6.8–10). Feuer und Taufe: beides ist zugleich Gericht und Reinigung und Heil. Jesus, der Gekreuzigte, wird das Zeichen sein, an dem die Geister und Geschicke sich scheiden. Das Kreuz ist Angebot und Anspruch Gottes; wer sich ihm verschließt, ist schon gerichtet (Joh 3, 18). Feuer und Taufe können auch vom Heiligen Geist verstanden werden; das Endergebnis ist aber das Gleiche; der Geist Gottes ist das Feuer, in dem alles geprüft und geläutert und in Reinheit vollendet wird.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)