aus der Kinderbibel:
Wir wollen einen König
(1 Samuel 1-16)
Hanna ist eine kinderlose Frau, die betet und Demut, Treue und Glauben zeigt. Sie bittet Gott um ein Kind und verspricht, ihr Kind Gott zu weihen. Ihr Gebet wird als eindrucksvolles Vorbild für beharrliches Gebet gesehen. Gott erhört ihr Bitten, und sie bekommt einen Sohn, den sie Samuel nennt (was “von Gott gesandt” bedeutet).
In der Nähe von Jerusalem lebte eine Frau namens Hanna. Sie hatte keine Kinder und das machte sie sehr traurig. Eines Tages, als Hanna still zu Gott betete, bewegte sie ihre Lippen im Gebet. Eli, der Priester, beobachtete sie, und weil sie ihre Lippen bewegte ohne zu sprechen, glaubte er, sie sei betrunken. Als Hanna ihren Kummer erklärte, sagte Eli: „Möge Gott dir den Sohn geben, nach dem du dich sehnst.“ Bald darauf bekam Hanna einen Sohn – Samuel. Als er alt genug war, brachte Hanna den Jungen zu Eli. „Diesen Sohn hat Gott mir geschenkt“, sagte sie. „Jetzt möchte ich ihn Gott zurückgeben.“ So wuchs Samuel in Liebe und Hingabe an Gott auf. Nach einiger Zeit erwählte Gott Samuel zum Führer der Israeliten. Samuel war ein guter und freundlicher Mann, der Gott und das einfache Leben seines Volkes liebte. Seine beiden Söhne dagegen interessierten sich nur für Geld. Die Israeliten wollten nach Samuels Tod nicht von seinen Söhnen angeführt werden. So baten sie ihn um einen König, der über sie herrschen sollte, wie es bei anderen Völkern auch üblich war. Samuel war besorgt. Gott war der einzige wahre Führer, und so bat er ihn um Unterweisung. Gott trug Samuel auf, dem Volk zu erklären, wie ein König herrscht. „Er wird eure Söhne in die Armee rufen“, sagte Samuel. „Ihr müsst für ihn auf dem Feld arbeiten und er wird die beste Ernte für sich behalten. Ihr werdet Sklaven sein.“ Aber das Volk bestand darauf.
Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.
(Johannes Rau)
wenn Menschen
LIEBE ist..........
was alles überdauert,
wenn alles sich verändert;
was tröstet,
wenn aller Trost versagt;
was am Leben bleibt,
wenn sich alles totläuft;
wenn Menschen einander verzeihen,
wenn Menschen einander nicht verraten,
wenn Menschen einander ernst nehmen,
wenn Menschen einander zulächeln,
wenn man Einsame einlädt,
wenn man einen Freund wissen lässt:
Es ist gut, dass es Dich gibt;
wenn man einem Gestolperten
wieder auf die Beine hilft;
wenn man Andere erträgt
und ihnen nichts nach-trägt;
wenn man Schüchternen den Vortritt lässt,
wenn man nicht immer "wissen lässt",
dass man "etwas weiß",
wenn man "trotzdem" liebt
und nicht zurückschlägt;
wenn man den Anderen als angenehm empfindet
und es ihm sagt, wenn man Andere lobt;
LIEBE ist wie ein schattiger Baum,
LIEBE ist wie eine Rose,
LIEBE ist wie ein Sonnenschein,
LIEBE ist wie ein Frühlingsregen.
LIEBE ist wie ein wärmender Kachelofen im Winter,
LIEBE ist wie eine Fensterscheibe - sie lässt Licht und Wärme durch.
LIEBE ist nichts Oberflächliches,
LIEBE ist nicht blind,
LIEBE ist nicht taub,
LIEBE ist nicht lahm,
Liebe ist nicht selbstverständlich.
LIEBE ist nicht immer für jedermann sichtbar,
LIEBE ist nicht ICH, eher DU,
LIEBE ist nicht immer leicht,
LIEBE ist nicht immer ohne Leid.
LIEBE ist nicht immer Liebe auf den ersten Blick,
LIEBE ist kein Kinderspiel,
LIEBE ist keine Momentaufnahme,
LIEBE ist kein Kassenschlager,
LIEBE ist menschliche Wärme,
LIEBE ist Vertrauen ohne Vorbehalte.
Teilt das Brot mit andern, es schmeckt doch nur gebrochen gut.
Teil das Brot mit andern, geteiltes Brot macht vielen Mut.
Teilt das Wort mit andern, es ist zu reich für euch allein.
Teilt das Wort mit anderen, es soll zum Heil für viele sein.
Teilt das Licht mit andern, dass es die Finsternis vertreibt.
Teilt das Licht mit andern, dass keiner mehr im Dunkel bleibt.
(aus Tanzania)
„Schmunzeliges“
Im Sportunterricht fragt der Lehrer: „Welcher Muskeln kommen zum Einsatz, wenn ich boxe?“ – „Die Lachmuskeln!“, ruft Benni.
gib mir Augen
Herr, gib mir Augen, die mehr sehen als nur Umrisse und Farben;
gib mir Ohren, die mehr hören als nur Töne;
gib mir Hände, die mehr spüren und greifen als nur Gegenstände,
gib mir ein sehendes, hörendes, fühlendes Herz!
(Elmar Gruber)
Psalm 65,6
Du vollbringst erstaunliche Taten, /
erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles, du Zuversicht aller Enden der Erde /
und der fernsten Gestade.
Gott, geh mit uns – lass uns nicht allein,
lass uns dein Wort und dein Beispiel bewahren
in der Gemeinschaft deine Kraft erfahren,
lass uns wie Schwestern und Brüder sein.
Gott, sende uns, lass uns dein Segen sein,
lass uns versuchen, zu helfen, zu heilen
und unser Leben wie Brot zu teilen, lass uns ein Segen sein.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
Nichts soll dich verwirren, nichts dich erschrecken.
Alles geht vorbei. Gott allein bleibt derselbe.
Die Geduld erreicht alles. Wer Gott hat, dem fehlt nichts:
Gott allein genügt.
(Teresa von Avila)
Oft ist ein Engel jemand,
der Hoffnung in traurigen Menschen erweckt.
(Tanja Grassecker)
Stille empfangen
Bäume, Blumen, Gräser wachsen in der Stille.
Sterne, Mond und Sonne ziehen ihre Bahn in der Stille.
Je mehr wir in der Stille empfangen,
desto mehr können wir in unserem täglichen Leben austeilen.
(Mutter Teresa)
Gehe mit den Menschen wie mit Holz um,
um eines wurmstichigen Stückchens
würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.
(chinesisches Sprichwort)
Psalm 36,6-7
Herr, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, /
deine Treue, soweit die Wolken ziehn.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes, /
deine Urteile sind tief wie das Meer. Herr, du hilfst Menschen und Tieren. /
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Am Stammtisch: „Gestern haben Heinz und ich eine Brieftasche mit mehreren Geldscheinen gefunden.“ „Ich hoffe, Ihr seid auch ehrlich gewesen!“ – „Selbstverständlich! Jeder hat die Hälfte bekommen!“
2. „Wer kann mir durchsichtiges Metall nenne?“, will die Lehrerin wissen. Da meldet sich Winfried: „Maschendraht, Frau Lehrerin!“
3. "Ich arbeite jeden Tag mit Tieren." "Ach wie schön! Sie haben bestimmt ein großes Herz!" "Ich bin Metzger.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

