Gedanken zum Zitat

Eine einzige Ungerechtigkeit, die man beseitigt,
erlöst nicht die Menschheit,
aber sie verklärt einen ganzen Tag.

(Romain Rolland)

Gedanken zum Zitat:
Wenn wir nur eine falsche Sache richtig machen, reicht das nicht, um die ganze Welt zu verbessern. Aber dieser eine richtige Schritt macht den Tag für manche Menschen besser. Er zeigt, dass Unehrlichkeit oder Unrecht nicht mehr in Ordnung sind. Ein einzelner Schritt genügt nicht, um alle Probleme zu lösen. Große, komplizierte Sachen brauchen viele Schritte von vielen Menschen. Trotzdem ist jeder kleine Schritt wichtig. Er macht den Moment besser, gibt Sicherheit und zeigt anderen, dass Unrecht nicht akzeptiert wird. Stell dir vor, du hilfst nur einer Person heute. Das hilft ihr wirklich jetzt. Und vielleicht motiviert es andere, auch zu helfen. Dadurch können langsam ganz viele kleine Dinge zusammen größer werden. Ein einzelner Schritt hilft, aber um die Welt wirklich gerechter zu machen, braucht es ganz viele Schritte – immer wieder und gemeinsam.

hüpfen und springen

Lieber Gott, 
hüpfen möchte ich uns springen
tanzen, lachen, ganz laut singen
meine Freude zu dir tragen
und dir Dank für alles sagen.


Maria ist jung, sie ist ein Mädchen, keine Tochter aus reichem Haus. Sie kennt das: übersehen werden, unsichtbar sein, unwichtig. Vielleicht erwartet sie nicht viel vom Leben. Sie wird einmal einen Mann haben und Kinder, wenn alles gut läuft. Sie wird das Leben ihrer Mutter und Großmutter wiederholen, nicht viel gefragt werden, nichts besonderes sein, weiterhin unsichtbar. Doch dann: was geschieht? Sie, die bisher nicht gesehen wird, die untergeht in der Gemeinschaft , sie wird herausgehoben. Ihr geschieht Unfassbares. Ihr vertraut Gott seinen Sohn an. Aus dem unscheinbaren, sich selbst nicht wertschätzenden Mädchen soll die Mutter Gottes werden! Und Maria? Sie nimmt diese Herausforderung an. In ihrem Loblied reagiert sie auf die Zumutung der überraschenden Schwangerschaft mit Überschwang und Freude. Sie erkennt, dass Gottes Liebe zu ihr und damit zu allen Menschen grenzenlos ist, menschliche Zuordnungen sprengt und jeder und jedem eine Zukunft schenkt.

„Schmunzeliges“
Ein Priester wird beauftragt in einer Woche 500 Bibeln in einem kleinen Dorf zu verkaufen. Schafft er es nicht wird er gefeuert. Der Priester macht sich also ans Werk. Nach vier Tagen hat er aber erst zwei Bibeln verkauft. Völlig niedergeschlagen sitzt er in der Kirche und denkt nach wie er die 498 restlichen Bibeln verkaufen kann, als plötzlich ein kleiner Junge eintritt, der dem Priester helfen möchte. Der Priester gibt dem Jungen die 498 Bibeln. Nach drei Stunden kommt der Junge wieder und möchte noch mal 500 Bibeln verkaufen. Fragt der Priester ganz verdutzt: "Ja, wie hast du denn all die Bibeln so schnell verkauft?" Sagt der Junge: "Ich habe gesagt, entweder lese ich ihnen die Bibel vor, oder sie müssten sie kaufen."

Noch ist er verborgen, dein Weg in die Zukunft.
Geh ihn getrost.
Ich wünsche dir ehrliche Weggefährten,
liebevolle Freunde, erfüllte Augenblicke.
Gott behüte dich und segne deine Schritte.

dreifaltigen Gottes

Lobpreis des dreifaltigen Gottes
(aus dem Gotteslob 673,2)


V Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
A Amen.

V Gott, unser Vater,
Schöpfer des Himmels und der Erde,
in dir leben wir, in dir bewegen wir uns und sind wir.
A Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V Jesus Christus,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit,
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
als Mensch bist du unser Bruder geworden.
A Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V Heiliger Geist,
eins mit dem Vater und dem Sohn,
du erleuchtest die Herzen der Menschen
und erfüllst sie mit deiner Liebe.
A Dir sei Ehre in Ewigkeit.

V Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem Heiligen Geist.
A Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.