immer wird uns das Vertrauen

Immer wird uns das Vertrauen 
Eines der schönste, größten, beglückendsten
Geschenke menschlichen Lebens sein.

(Dietrich Bonhoeffer)

„Schmunzeliges“
Ein Gast fischt aus seinem Bierglas eine Fliege, legt sie auf den Aschenbecher und ruft den Ober, der anstandslos ein neues Bier bringt. Fragt ein Gast am Nebentisch: „Könnten Sie mir die Fliege für eine kurze Zeit leihen?“


Das schönste Geschenk,
das man einem Menschen machen kann,
ist aufrichtige Zuwendung.

(aus Vorderasien)

Das Licht, das dir im Auge flammt, leuchtet sehr
und zündet mehr als hunderttausend Kerzen.
(Angelius Silesius)

Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben?
Eine schöne Blume in einem Glas Wasser,
ohne Wurzel du ohne Dauer.

(Ludwig Börne)

„Schmunzeliges“
Eine Ehefrau ist allein mit dem Auto in Griechenland unterwegs. Sie besucht einen alten Tempel, dessen Säulen teilweise zerstört am Boden liegen. Dann wendet sie sich an einen Einheimischen und bittet ihn, von ihr ein Foto zu machen. „Bringen Sie aber ja nicht mein Auto mit aufs Bild, sonst meint mein Mann, ich hätte den Tempel angefahren!“

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder:
Sie geben das Empfangenen zehnfach zurück.

(August von Kotzebue)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 27. Juli 2026

Evangelium Matthäus 13, 31–35

In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist,
ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum,
sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig,
den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen,
damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen,
ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Wenn Gott in dieser Welt seine Königsherrschaft aufrichtet, müssen große und wunderbare Dinge geschehen – meinen die Menschen. Aber was geschieht denn wirklich? Jesus predigt und heilt Kranke; er sammelt ein paar Jünger um sich, aber im Übrigen bleibt die Welt so gut oder schlecht, wie sie schon immer war. Helfen uns die Gleichnisse vom Senfkorn und vom Sauerteig hier weiter? Jesus hat ihnen keine Erklärung beigegeben; sie müssen also selbst sprechen. Beim Senfkorn und beim Sauerteig steht dem unscheinbaren, fast unsichtbaren Anfang ein großes Endergebnis gegenüber. Anfang und Ende stehen aber nicht unbezogen nebeneinander; im Senfkorn liegt die Kraft zum Wachstum: Der Sauerteig ruht nicht, bis er die ganze Teigmasse durchsäuert hat. So ist im Wirken Jesu die verborgene Kraft Gottes gegenwärtig; zu der Zeit, in der Matthäus sein Evangelium schreibt, beginnt der Baum schon seine Äste auszubreiten, und der Sauerteig tut seine Arbeit. Tut er sie wirklich, heute? Mit dieser Frage entlässt uns das Evangelium.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)