kein größeres Gut

Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt,
gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft –
keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.

(Epikur von Samos)

Weißt Du noch, damals, als ich ein Kind war, was ich glaubte?
Ich glaubte an Gott, einen gütigen Vater,
eine gütige Mutter, alles verstehend und immer verzeihend.
Ich glaubte an die Liebe, die sich verschenkt
zwischen den Menschen, ohne Berechnung und ohne Angst.
Auch an Gerechtigkeit glaubte ich fest, in der es nicht gibt
Vorrecht noch Unrecht, Starke noch Schwache.
Auch an den Frieden glaubte ich da, der möglich ist
unter den Menschen, die guten Willens sind.
Und an die Kraft glaubte ich, die dieser Glaube mir schenkt,
im Vertrauen auf Gott, Tag für Tag.
Weißt Du noch, damals, als ich Kind war, was ich glaubte?
Selbst heute noch - längst nicht mehr ein Kind -
möchte ich leben aus diesem Glauben.
(Doris Lindenblatt)

„Schmunzeliges“
Richter zum Angeklagten: „Sie geben also zu, dem Reisenden die Brieftasche gestohlen zu haben?“ – „Ja, auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin!“ – „Wie soll ich das verstehen?“ – „Er hat mich gebeten, ihm etwas von seinem Gepäck abzunehmen!“

VERTRAUEN
Ich glaube an Gott: Das All, alles in allem,
dass Du aller; trotz allem, immer noch, gerade jetzt.
Und an Jesus Christus: Wort und Tat, lebendige Botschaft;
überzeugendes Leben, Sterben und Auferstehen.
Und an den Heiligen Geist: Brüder und Schwestern,
Gemeinschaft, grenzenloses Miteinander, Füreinander.
Ich glaube an das Leben: Leben in Fülle wird es geben -
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
(Werner Schaube)

„Schmunzeliges“
Da schickt man uns bei diesem Mistwetter raus, um die Klingel zu reparieren“, sagt der Elektriker, „und dann öffnet keiner!“

eine Tat der Liebe

„Immer, wenn du jemandem ein Lächeln schenkst,
ist das eine Tat der Liebe, ein Geschenk an jene Person, etwas Wunderschönes.“

Mutter Teresa (Kalkutta, 1973)

Die schönsten Geschenke
sind die kleinen Zeichen der Zuneigung,
farbenfroh und unerwartet,
wie ein Regenbogen am Himmel:
ein herzliches Wort,
ein Moment der Nähe, ein guter Wunsch, ein Lächeln,
ein freundlicher Blick,
ein offenes Ohr,
ein guter Gedanke,
eine helfende Hand,
ein lieber Gruß.

Ein freundliches Wort kostet nichts
und ist doch ein schönes Geschenk.

(Daphne du Maurier)

Beten heißt ja nicht einfach das Herz ausschütten,
sondern es heißt, mit seinem erfüllten oder auch leeren Herzen
den Weg zu Gott finden und mit ihm reden.
(Dietrich Bonhoeffer)

Christ ist einer, der für andere da ist.

(Dietrich Bonhoeffer)

Wenn wir unserem Nächsten Gutes erweisen, tun wir es,
ohne zu wissen, weit mehr für uns selbst als für den anderen.

(Östliche Weisheit)

Wünsche für Dich:
Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen,
zwei Hände die zärtlich sind beim Handeln,
zwei Ohren, die offen sind für Leises,
ein Herz, das Platz hat für die Liebe,
Zwei Augen zu sehen Gut und Böse,
zwei Füße, die den Weg nach Hause finden,
einen Menschen der dir wird zur Heimat,
den einen Gott, der Vertrauen und Geborgenheit schenkt.

Beten heißt sich Gott anvertrauen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“

1. Ein uriger Bauer ist in der Stadt und ist dort zum ersten Mal im Kino. Er klappt den Sitz herunter und will sich bedächtig setzen, doch der Sitz ist inzwischen wieder hochgeklappt und er landet auf dem Boden. Als sich sein Sitznachbar das Lachen nicht verkneifen kann, versetzt ihm der Bauer eine Ohrfeige und knurrt: „Das war das das Stuhlwegziehen, wegen des Lachens reden wir nach dem Kino!“
2. Der Grauhaarige sagt zum Glatzkopf: „Dir wollte der liebe Gott keine Haare geben, was?“ – „Doch, schon. Aber nur graue, die wollte ich nicht!“
3. Der Vorsitzende eines Vereins hält eine lange Rede. Nach etwa einer Stunde unterbricht er und bittet seine Zuhörer: „Nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich so lange rede, aber ich habe heute meine Uhr verloren.“ – „In Ordnung“, kommt da ein Zwischenruf, „aber schauen Sie wenigstens ab und zu auf den Kalender dort drüben!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen