Frieden liegt an uns

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Es liegt an uns
Herr, du gabst jedem von uns ein Herz.
Aber das Ausmaß unserer Liebe müssen wir selbst bestimmen.
Du gabst uns Gefühle. Doch wir selbst müssen entscheiden,
wie gütig, barmherzig, freundlich oder wohlwollend wir sind.
Du gabst uns Mitmenschen zur Seite,
Und wir müssen uns festlegen, wie wir ihnen begegnen wollen.
Du gabst uns deine Weisungen.
Es liegt an uns, ob und wie sehr wir auf dich hören.
(Clemens Nodewald)

Wo man Liebe aussät,
da wächst Freude empor.

(William Shakespeare)

Es gibt einen Weg
Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn Du ihn nicht gehst.
Wege entstehen, indem wir sie gehen.
Die vielen zugewachsenen, wartenden Wege, von ungelebtem Leben überwuchert.
Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn Du ihn nicht gehst.
Es gibt DEINEN Weg, ein Weg, der entsteht, wenn Du ihn gehst.
(Werner Sprenger)

Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.
(Ina Deter)

Ein Segen wirst du sein
Ein Segen wirst du sein, wenn du empfänglich bist
für die kleinen Fingerzeige Gottes an jedem Tag.
Ein Segen wirst du sein, wenn du mutig bist,
um deine Überzeugung zu vertreten und für Schwächere einzustehen.
Ein Segen wirst du sein, wenn du ansprechbar bist
für den Kummer der Menschen in deiner Nähe.
Ein Segen wirst du sein, wenn du nachsichtig bist
bei den Fehlern deiner Mitmenschen und ihnen großzügig verzeihst.

Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen:
Dein Wandern zum Ziel.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Freiheit ist die Macht, die wir über uns selbst haben.
(Hugo Grotius)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Bei der Hochzeit zu Kana

Bei der Hochzeit zu Kana verwandelte Jesus Wasser in Wein. Das geschah auf Bitten seiner Mutter Maria, als der Wein ausging. Jesus wies zunächst darauf hin, dass seine Stunde noch nicht gekommen sei, gehorchte dann aber dem Wunsch, ließ Wasser in sechs Steinbehälter füllen und daraus Wein schöpfen. Der Wein war besser als der vorherige, und damit zeigte Jesus seine göttliche Macht und setzte ein Zeichen des Segens für die Brautleute.

Mit Maria, unserer mutigen Fürsprecherin treten wir vor Gott, unseren Vater und rufen voller Vertrauen:

1. In unseren ersten Krug füllen wir all unsere Ängste des Alltags. – Wir bringen sie zu dir und bitten dich: Wandle Du unsere Ängste, die unser Alltag mit sich bringt in neuen Mut und Hoffnung sowie in eine neue Menschlichkeit.

2. In unseren zweiten Krug füllen wir all unsere Neid, unseren Hass und unsere Eifersucht, die unser Zusammenleben oft erschwert. –Wir bitten dich: Wandle sie um in eine echte Nächstenliebe und Offenherzigkeit, wie Jesus sie verkündet hat.

3. In unseren dritten Krug füllen wir all unsere Vernachlässigungen, weil wir unseren Alltag so oft mit Terminen verplanen, dass wir kaum noch Zeit füreinander finden. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir wieder mehr Zeit füreinander finden und wir in jeder Begegnung Dich wahrnehmen und unter uns wissen.

4. In unseren vierten Krug füllen wir all unsere Traurigkeit, die uns oft niederdrückt. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir gestärkt sagen können: „Die Freude am Herr ist unsere Stärke!“

5. In unseren fünften Krug füllen wir all unsere Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen, Nachbarn und Freunden. –Wir bitten dich: Wandle sie um in Akzeptanz und Toleranz gegenüber allen Menschen und führe uns so zu einem respektvollen Umgang und achtsamen Miteinander

6. In unseren sechsten Krug füllen wir in Stille all unsere ganz persönlichen Bitten; jede von uns darf das hineingeben, was wir gerade fühlen, denken, all das was uns beschäftigt oder belastet.

Gott, unser Vater, Maria, diese mutige Frau aus Nazareth, half wo Menschen in Not gerieten. Öffne unsere Augen für die Not unserer Mitmenschen. Marias Mut tat gut, denn sie ergriff die Initiative. So bitten wir dich, bewahre uns vor Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Ermutige uns wie Maria, damit wir auf Jesus und sein Wort verweisen. Hilf uns, dass auch wir selbst dein Wort und deine Weisung beachten. Schenke uns immer wieder Vertrauen zu dir, damit wir uns führen lassen von dir. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

Baumstamm einer

Frage
Das Foto zeigt den Baumstamm einer …


A Akazie
B Eiche
C Lärche
D Linde

..... und noch ein Impuls:
Siehst du Gott nicht?
An jeder stille Quelle, unter jedem blühenden Baum
begegnet er mir in der Wärme seiner Liebe.
(Johann Wolfgang von Goethe)

..... und noch ein Witz:

Säuselt die Frau: „Siehst du, mein Schatz, jeder Baum bekommt im Frühjahr ein neues Kleid.“ – Gewiss, meine Liebste, aber er macht es sich ja auch selbst!“

Die Lösung gibt es morgen.