Gott steht für den Gläubigen am Anfang,
für den Physiker am Ende allen Denkens.
(Max Planck)
DANK
Wie können wir danken, Gott?
Ehe wir denken, hast du geschaffen.
Ehe wir bitten, hast du uns beschenkt.
So wollen wir danken,
indem wir leben, wie du uns gedacht hast.
Ebenbilder deiner grenzenlosen Liebe;
Schwestern und Brüder deiner Geschöpfe;
Engel auf dem Weg zu denen, die unsere Hilfe brauchen.
Gib unserer Dankbarkeit Hand und Fuß.
Und nimm uns jede Widerrede von der Seele.
(Gerhard Engelsberger)
„Schmunzeliges“
„Der Storch hat dir ein Schwesterchen gebracht“, sagt die Mutter zu ihrem Kleinen. „Willst du es einmal sehen?“ – „Ja, aber nur, wenn du mir vorher den Storch zeigst!“
Herr, bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich.
Gib, was gut ist für mich.
Nimm, was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen,
hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen,
an dich glauben und dir dienen.
(John Henry Newman)
„Wie ein Kind Vertrauen in das Leben haben,
vielleicht ist das die Antwort auf unsere Fragen.“
(Carol Ann Hierl)
ist die Würze
Die Erholung ist die Würze der Arbeit.
(Plutarch)
Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann,
dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.
(Hugo Von Hofmannsthal)
Was ist härter als Fels und weicher als Wasser?
Und doch höhlt Wasser den harten Fels aus. Beharrlich.
(Ovid)
Ich liebe die Welt,
die Sonne, die Erde, die Blumen,
die Vergnügungen, die Jugend, die Schönheit,
ich habe Durst nach Glück!
(Malvida von Meysenburg)
Wer niemals träumt, verschläft sein Leben.
(Nikolaus Lenau)
Verpasstes Verweilen
Es geht so schnell – und du gönnst dir die Zeit am Brunnen nicht mehr,
du findest die Muße zum Lauschen der Musik nicht mehr
und verweilst nicht mehr vor einem Baum.
(Maximilian Berger)
Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.
(Theodor Fontane)
Dein Außen und Dein Innen möge mehr und mehr zusammenfinden.
Das gerade und das Schiefe möge sich begegnen und ergänzen.
Aus Freude und aus Trauer möge wachsen und bleiben neuer und starker Lebensmut.
(Roland Breitenbach)
Ein gelassener Mensch soll nicht allzeit darauf achtsam sein,
wessen er bedürfe, er soll darauf sehen, wessen er entbehren kann.
(Heinrich Seuse)
Überlege einmal, bevor du gibst.
zweimal, bevor du annimmst,
und tausendmal, bevor du verlangst.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Psalm 71,8
Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob,
von deinem Ruhm den ganzen Tag.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Richter nimmt einen Aktenstapel! „Und nun zu Ihren Vorstrafen, Angeklagter.“ – „Gut, Herr Richter, aber nicht, dass Sie mir hinterher vorwerfen, ich hätte die Verhandlung unnötig in die Länge gezogen!“
2. Gestern habe ich unsere Kuckucksuhr repariert“, erzählt Otto seinem Nachbarn. – „Und? Geht sie wieder?“ – „“Nicht ganz. Jetzt kommt jede halbe Stunde der Kuckuck und fragt, wie spät es ist!“
3. Frau Müller, hat Ihr Sohn aus dem Ferienlager viele neue Eindrücke mitgebracht?“ – „Nein, Eindrücke weniger, aber Ausdrücke!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Rücksicht und Freundlichkeit
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
„Durch Ruhe und Gelassenheit, Rücksicht und Freundlichkeit“
Vater unser für Menschen im Verkehr
Vater unser - Die Straße gehört allen. Du bist der Vater auch der Fußgänger und Radfahrer, der Alten und der Kinder. Und Behinderte haben gleiche Rechte. Geheiligt werde dein Name - Durch Ruhe und Gelassenheit, Rücksicht und Freundlichkeit, auch dann, wenn es wirklich Ärger gibt, bei Pannen und in Staus, und wenn Anfänger ihre Fehler machen. Dein Reich komme - Und es beginnt schon ein wenig, wenn Fairness und Aufmerksamkeit, Güte und Hilfsbereitschaft unser Verhalten bestimmen. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden -Damit nicht das Recht des Stärkeren auf unseren Straßen herrscht und Menschen in Gefahr bringt, sondern deine Menschenfreundlichkeit sich in unserem Umgang miteinander spiegelt. Unser tägliches Brot gib uns heute - Die meisten Verkehrsteilnehmer sind zum Brotverdienen unterwegs. Bewahre uns davor, dass durch uns ein Mensch zu schaden kommt. Gib uns auch, was wir brauchen: Verständnis und Freundlichkeit anderer Menschen. Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern - Hilf, dass durch Unachtsamkeit, Leichtsinn oder auch nur durch Müdigkeit keine bösen Folgen entstehen. Lass uns vorsichtig fahren und so gut wir können – vermeiden, dass wir schuldig werden. Und führe uns nicht in Versuchung - Zu rasen, wenn es eilt oder weil wir angeben wollen. Zu überholen, weil wir keine Geduld aufbringen. Die Vorfahrt zu erzwingen, weil wir meinen, im Recht zu sein. Uns ans Steuer zu setzen mit Alkohol im Blut. Sondern erlöse uns von dem Bösen - Vom Rausch der Geschwindigkeit, von Rücksichtslosigkeit und Sturheit. Bewahre uns vor Maßlosigkeit, damit wir deine Schöpfung nicht aufs Spiel setzen.
Wo die Hoffnung lebt, lebt der Mensch!
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

