Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 15. Mai 2026

Evangelium Johannes 16, 20–23a

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen,
aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein,
aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.
Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist;
aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not
über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen;
dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude.
An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus sagt nicht, dass die Freude der Welt sich in Trauer verwandeln wird. In dieser Abschiedsstunde geht es ihm um die Jünger: Ihre Traurigkeit wird sich in Freude verwandeln. Er nennt die Zeit und den Grund dieser Freude: Ich werde euch wiedersehen (V. 22). Die Osterfreude wird mit der Freude der Mutter verglichen, wenn sie das Kind geboren hat. Angst und Schmerzen sind vergessen, das Kind lebt. Jesus lebt. Seine Auferstehung war auch für ihn selbst wie eine neue Geburt. Ein trauriger Jünger wäre ein schlechter Zeuge des Auferstandenen. Aber vollendet wird die Auferstehung Jesu erst dann sein, wenn es keinen Tod mehr gibt und wenn auch unser sterblicher Leib dem verklärten Leib Christi ähnlich geworden ist. Bis dahin wird es immer Not geben in dieser Welt, aber in der Not dürfen wir Hoffnung haben.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

überspannen

Ein Glück
Ein Glück, dass es dich gibt.
Dein Zuhause, das dich behütet und
beschützt, verwoben mit dem Segen
Gottes und den vielen Händen,
die dich hegen und pflegen,
streicheln und herzen.
Möge dieses Glück nicht unter die Räder
geraten, wachsen und reifen,
die Höhen und Tiefen überspannen.
Ein Glück, dass es dich gibt.
(Hanns Dieter Hüsch)

Wer Menschen zum Leben bewegt,
schließt ihnen das Himmelreich auf.

(Jürgen Moltmann)

Schutzengel-Gebet
Ich fuhr einmal mit meinem Wagen und hielt an einer roten Ampel. Ich sah, wie ein Blinder über der Straße gehen wollte. Er verlor seinen Gehstock und suchte Halt. Ich konnte ihm nicht helfen, weil es urplötzlich grün wurde. Ich dachte: „Oh nein, was jetzt?“ Also betete ich für ihn. Auf einmal sah ich einen Mann mit einem langen grauen Mantel, der den Blinden hielt. Ich hatte so ein tiefes Glücksgefühl, das werde ich nie in meinem Leben vergessen. Und ich bin mir einfach sicher: Das muss ein Schutzengel gewesen sein, weil es einfach niemanden zu sehen gab, bevor er wie aus dem Nichts auftauchte.
(Maite Kelly)

Die Gnade erfasst alles und lässt keinen Winkel frei.

(Antonius von Padua)

Auf dem besten Weg
Es gibt keinen Weg zum Glück.
Das Glück ist der schöne holperige Weg,
auf dem wir gehen, stolpern, tanzen ...

(Jochen Mariss)

„Schmunzeliges“
Paul gesteht: „Ich bin der geborene Eisenbahner. Abends habe ich einen langen Zug, nachts habe ich Verspätung und morgens bleibe ich auf freier Strecke liegen.“

Zettel beschreiben Rätsel

… ein Rätsel:
Welchen Zettel kann man nicht beschreiben? Die Lösung steht am Ende.


„SCHMUNZELIGES“
Der Beamte kommt zum Arzt und lässt sich untersuchen. Er meint: "In letzter Zeit fühle ich mich wie gerädert!" "Arbeiten Sie zu viel?" "Bestimmt nicht, Herr Doktor. Wissen Sie, vor einem Jahr habe ich mit Überstunden noch 42 Stunden in der Woche gearbeitet und heute sind es nur noch 37,5 Stunden." "Ihnen fehlen wahrscheinlich diese 4,5 Stunden Schlaf!"

Euer Leben ist das fünfte Evangelium.
(Joseph Cardijn)

SPUREN IM SAND
Ich träumte eines Nachts, ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Und es entstand vor meinen Augen, Streiflichtern gleich mein Leben. Nachdem das letzte Bild an uns vorbeigeglitten war, sah ich zurück und stellte fest, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur zu sehen war. Das verwirrte mich sehr, und ich wandte mich an den Herrn: „Als ich damals , alles was ich hatte , übergab, um dir zu folgen, da sagtest du, du würdest immer bei mir sein. Warum hast du mich verlassen, als ich dich so verzweifelt brauchte?“ Der Herr nahm meine Hand: „Geliebtes Kind, nie ließ ich dich allein, schon gar nicht in Zeiten der Angst und Not. Wo du nur ein Paar Spuren im Sand erkennst, sei ganz gewiss: ICH HABE DICH GETRAGEN.“

„SCHMUNZELIGES“
Eine Mutter bringt ihre Zwillinge Tim und Tom ins Bett. Der eine lacht und lacht, da fragt die Mutter: „Warum lachst du denn so viel?“ Darauf antwortet er: „Du hast Tom zweimal gebadet und mich gar nicht!“

Lösungsmittel
Alkohol und Drogen sind ein hervorragendes Lösungsmittel!
Sie lösen Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse,
Bankkonten, Führerscheine, Leber- und Gehirnzellen auf.
Sie lösen nur keine Probleme!!!

„SCHMUNZELIGES“
Ein Erwachsener will sich taufen lassen. Am Tag vorher fragt er seinen Freund: „Was trägt man eigentlich bei einer Taufe?“ Nach einigem Nachdenken kommt die Antwort: „In der Regel trägt man Windeln.“

Über die Vergangenheit jammern,
von der Zukunft trämen
und die Gegenwart verschlafen:
Das ist der Bankrott des Lebens.

(Josef Cascales)

„SCHMUNZELIGES“
"Mutti, unser Lehrer weiß nicht, was er will!" "Wieso?" "Gestern sagte er: 5 und 5 ist 10, und heute sagte er: 3 und 7 ist 10."

Es genügt nicht, dass die Hände sauber sind.
Es bedarf auch eines reinen Geistes.

(Thales von Minet)

Wenn wir neu beginnen,
dann wirkt der Heilige Geist ein Wunder:
Er befreit uns, er läutert uns
und er m macht uns zu Menschen, die lieben.
(Frère Roger)

„SCHMUNZELIGES“
"Herr Ober, hier ist eine Fliege in meiner Suppe!" "Die ist aber auch wieder sportlich. Eben war sie noch zum Skifahren auf dem Eis."

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.
Zweitens durch die Nachahmung, das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
(Konfuzius)

Antwort: den Denkzettel