… du Gnade

…. vorhin im Gottesdienst um 06.00 Uhr haben wir den folgenden Lobpreis gebetet und unter anderem das Marienlied gesungen. Uns allen wünsche ich ein schönes Wochenende. Die Sonne lacht ja schon! 
Gruß, Aloys


O Gott, ich bete dich an:
du Weisheit, die mich erdacht,
du Wille, der mich gewollt,
du Macht, die mich geschaffen,
du Gnade, die mich erhoben,
du Stimme, die mich ruft,
du Wort, das zu mir spricht,
du Güte, die mich beschenkt,
du Vorsehung, die mich leitet,
du Barmherzigkeit, die mir vergibt,
du Liebe, die mich umfängt,
du Geist, der mich belebt,
du Ruhe, die mich erfüllt,
du Heiligkeit, die mich wandelt,
dass ich nimmer ruhe,
bis ich dich schaue:
O Gott, ich bete dich an.
Klemens Tilmann (1904–1984)

1. Der Mutter und dem Sohne lobsingen wir zumal
und flehn zu deinem Throne in diesem Jammertal.
Erhöre uns, o milde, sei Starke uns zum Schilde;
versöhn uns deinem Sohn, o du Gütige!

2. Empfiehl uns deinem Sohne, Maria Mutter mild!
Hilf, dass er bei uns wohne, uns form nach seinem Bild!
Erhöre uns, o milde, sei Starke uns zum Schilde;
versöhn uns deinem Sohn, o du Gütige!

3. O Mutter fleh zum Sohne, der richten wird die Welt,
dass er uns all verschone, wenn er das Urteil fällt!
Erhöre uns, o milde, sei Starke uns zum Schilde;
versöhn uns deinem Sohn, o du Gütige!

alles wurde erschaffen

Alles wurde erschaffen als Geschenk der Liebe für mich.
Ich wurde geschaffen als Geschenk für die anderen.

(Chiara Lubich)

Sei gegrüßt, Frau und Königin,
heilige Gottesmutter Maria!
Du bist die Jungfrau, Bild der Kirche,
erwählt vom Vater im Himmel,
geheiligt von seinem geliebten Sohn
und seinem Geist, dem Tröster.
In dir war und bleibt die Fülle der Gnade
und alles, was gut ist.
Sei gegrüßt, du sein Palast.
Sei gegrüßt, du sein Zelt.
Sei gegrüßt, du seine Wohnung.
Sei gegrüßt, du sein Gewand.
Sei gegrüßt, du seine Magd.
Sei gegrüßt, du seine Mutter.
(Franz von Assisi)

In jeder hohen Freude mischt sich
eine Empfindung der Dankbarkeit.

(Marie von Ebner-Eschenbach)


Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie uns nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
(Dietrich Bonhoffer)

„Schmunzeliges“
Richter zum Angeklagten: „Was haben Sie eigentlich gemacht, bevor Sie heirateten? – „Was ich wollte!“

Nur ein Tor zertrümmert den Spiegel, wenn ihm das Spiegelbild missfällt.
(aus Schweden)