es doch vertiefen

Viele studieren, wie man das Leben verlängern kann,
dabei müsste man es doch vertiefen.

(Luciano De Crescenzo)

Es sind nicht die ganz großen Freuden
die am meisten zählen-
Es kommt darauf an,
aus den kleinen viel zu machen.
(Jean Webster)

„Schmunzeliges“
Zwei Löwen im Zoo: "Man erzählt sich, Du hättest mal einen Ausbruch geschafft?" "Klaro!" "Und? Wie lief es?" "Zuerst prima! Ich habe mich im Rathaus versteckt und jeden Tag heimlich einen Beamten gefressen. Das fiel erst gar nicht auf." "Und wie ist es aufgefallen?" "Ganz blöde! Eines Tages habe ich aus Versehen eine Raumpflegerin erwischt!"

Der Mensch ist nur da wirklich Mensch,
wo er sich die Geschichte seines Lebens nicht diktieren lässt,
sondern sie selber schreibt.

(Viktor Franz)

Argwohn subtrahiert
Glaube addiert
Liebe multipliziert.

(Charles Studd)

Anna malt in der Schule ein Bild. Nach einer Weile fragt der Lehrer neugierig: "Na, Anna, was malst Du denn da?" "Ich male den lieben Gott", antwortet Anna. "Aber Anna", widerspricht der Lehrer "den lieben Gott, den kann man doch gar nicht malen. Es weiß doch keiner wie er aussieht." - "Warten Sie noch fünf Minuten", sagt Anna, "dann wissen Sie es!"
(Ken Robinson)

Strebst du nicht aus eigenem Willen zum Glücke,
so wird es dir schwer werden, ein solches zu empfinden.
(Adelbert von Chamisso)


Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 29. Juli 2026

Evangelium Joh 11, 19–27

In jener Zeit waren viele Juden zu Marta und Maria gekommen,
um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme,
ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus:
Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm:
Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.
Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.
Glaubst du das? Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist,
der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die große Aussage dieses Evangeliums steht in den Versen 25–26: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ In Joh 3,36 (vgl. 6,47) hieß es: „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben“; er hat es wirklich, schon jetzt: „Ich bin es“, sagt Jesus. Seit er uns erlöst hat, geht unser Leben nicht mehr dem Tod, sondern dem Leben entgegen. Der körperliche Tod ist nicht mehr das Ende, sondern eine Durchgangsstufe, eine Tür: „Ich bin die Tür“, hat Jesus gesagt; „wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ (Joh 10,9), er wird „das Licht des Lebens haben“ (8,12): „Glaubst du das?“ Die Frage ist an uns gerichtet, an uns Christen von heute. Marta hat mit einem Bekenntnis zu Jesus als dem von Gott gesandten Messias und Retter geantwortet.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)