Kinderbibel Blütezeit Salomo

aus der Kinderbibel:

Israel wird unterworfen werden
(Richter 13-16)


König Salomo erlebte seine Blütezeit im 10. Jahrhundert v. Chr. während seiner Herrschaft über Israel/ Juda, oft als Höhepunkt des Königreichs Judea gesehen. Wichtige Punkte:
Regierungszeit: ca. 970–931 v. Chr.
Reichtum und Pracht: großer Wohlstand, Handelsrelations, prächtiger Tempelbau in Jerusalem.
Weisheit: berühmt für Weisheit, Verlauf der Entscheidungen (z. B. Sprüche, Lieder, Weisheitsliteratur).
Kultur und Baukunst: Tempel in Jerusalem, Paläste, Gold, Kunstwerke.
Außenpolitik: friedliche und wirtschaftliche Höhe, doch spätere Herausforderungen durch innere Spaltung nach dem Tod.
Vermächtnis: Weisheitsliteratur, religiöse und kulturelle Auswirkungen prägten späteres Judentum und christliche Tradition.

Während der Herrschaft Salomons erlebte Israel eine Blütezeit. Wunderbare Bauwerke und große Städte entstanden. Aber um die Bauwerke zu bezahlen, musste das Volk Abgaben entrichten. Die Männer arbeiteten für den König statt auf ihren eigenen Feldern. Salomo heiratete verschiedene ausländische Prinzessinnen, die ihr eigenen Götter anbeteten. Dies half, den Frieden zwischen den Ländern zu sichern und war gut für den Handel, brachte aber auch viele Probleme mit sich. In späteren Jahren wurde Salomo von seinen Frauen dazu verleitetet, fremde Götter anzubeten. Er blieb Gott nicht treu, wie sein Vater es gewesen war. So sagte Gott zu ihm: „Da du meine Gebote nicht befolgt hast, wird das Königreich Israel deinem Sohn entrissen werden.“ Schließlich begab es sich so.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)

300 Meter

Frage
In welcher Entfernung können Rehe Menschen oder ein Raubtier riechen?


A 50 m
B 100 m
C 200 m
D 300 m

Antwort D 300 m

Dank ihres hochentwickelten Geruchssinns können Rehe Raubtiere oder Menschen bei günstiger Windrichtung bereits auf eine Entfernung von 300 bis 400 Metern wittern. In der Fachsprache wird diese Fähigkeit, Gerüche wahrzunehmen, als "Wind" oder "Witterung" bezeichnet


..... und noch ein Impuls:
Wer gesammelt in die Tiefe geht,
der sieht auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen.
(Edith Sein)

..... und noch ein Witz:
„Du bist aber eigenartig“, sagt Frau Klose zu ihrem Mann, der über das Essen meckert. „Am Montag haben dir die Linsen geschmeckt, am Dienstag haben sie dir geschmeckt, am Mittwoch hast du sie noch gern gegessen und am Donnerstag auch noch – und heute magst du sie sie plötzlich nicht mehr!“


Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 19. Mai 2026

Evangelium Johannes 17, 1–11a

In jener Zeit 1erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte:
Vater, die Stunde ist gekommen.
Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben,
damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott,
erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht
und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir
mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war!
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt.
Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen.
Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin,
und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich,
sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist,
ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Auf die Abschiedsreden Jesu folgt sein Abschiedsgebet, das „hohepriesterliche Gebet“ (Joh 17, 1–26). Jetzt ist die „Stunde“ gekommen, auf die das ganze Leben Jesu ausgerichtet war. Dass die Stunde ihren Sinn erfülle, dass das Kreuzesopfer Frucht bringe, ist das zentrale Anliegen dieses Gebets. Jesus bittet 1. um seine „Verherrlichung“ (V. 1–5), 2. um die Bewahrung und Heiligung der Jünger (V. 6–19), 3. um die Einheit aller Glaubenden (V. 20–26). Er bittet, dass der Vater ihn – durch den Tod hindurch – verherrliche, d. h. ihn, den ewigen Sohn samt der angenommenen Menschennatur, in die Seinsweise Gottes aufnehme. Dadurch wird Gott selbst verherrlicht; die Menschen werden den Vater und den Sohn erkennen und ehren. Die Verherrlichung Jesu dient also der Verherrlichung des Vaters und der Rettung der Menschen. Ihnen gilt der Rest des Gebetes. Indem Jesus für sich betet, betet er für die Jünger; indem er für die Jünger betet, betet er für alle, die zum Glauben kommen werden.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)