Kinderbibel Brot und Wein

Brot und Wein – in diesen Zeichen schenkt sich uns Jesus. Brot und Wein – „tut dies zu meinem Gedächtnis“

Dann setzen sie sich und aßen. Während des Essens sagte Jesus: „Einer von euch wird mich verraten. Einer, der jetzt mit uns isst.“ Petrus flüsterte Johannes zu: „Frag ihn, wer es ist.“ Und Johannes fragte. Jesus antwortete: „der, dem ich dieses Brot gebe.“ Und er gab jedem von ihnen ein Stück Brot mit Kräutern. So wussten sie noch immer nicht, wer es war, aber später erinnerte sich Johannes, dass Jesus das erste Stück Judas reichte und sagte: „Geh und tu, was du tun musst.“ Keiner verstand in diesem Moment, was dies bedeutet. Die Jünger dachten, dass Jesus Judas, der sich um das Geld kümmerte, so zu verstehen gab, mehr Essen zu kaufen. Als es dunkel war, sahen sie Judas den Saal verlassen. Dann versprach Jesus den Jüngern, dass Gottes Geist immer bei ihnen sein werde und sie keine Angst haben sollten. Er wusste, dass dies ihre letzte gemeinsame Mahlzeit war. Er nahm ein Stück Brot, dankte Gott dafür und brach es in Stücke. „Dies ist mein Leib“ sagte er. „Wie dieses Brot werde ich gebrochen werden. Ich werde für euch sterben. Esst das Brot zum Gedenken an mich.“ Dann hob er einen Becher mit Wein, dankte Gott wieder und reichte ihn herum. „Dies ist mein Blut“, sagte er. „Es wird für alle Menschen vergossen werden. Trinkt es zum Gedenken an mich. Wir werden erst wieder zusammen trinken, wenn wir in Gottes Königreich vereint sind.“

Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht, um uns Leben zu geben.
(Mutter Teresa)

Der Engel
Manchmal steht ein Engel da
Manchmal ist ein Engel nah
Manchmal schenkt ein Engel Zeit
Manchmal denkt ein Engel weit
Manchmal lädt ein Engel ein
Manchmal teilt er Brot und Wein
Manchmal gibt ein Engel Mut
Manchmal tut ein Engel gut
Manchmal hört ein Engel zu
Manchmal bist der Engel – du
(Thomas Knodel)

eine schöne Geschichte Erntedank

Eine schöne Geschichte zum Erntedank möchte ich senden.
Uns allen wünsche ich einen schönen Festtag, Aloys


Erntedank
Es war einmal ein reicher Bauer. Zu dem sprach seine Frau an einem schönen Herbsttag: „Mann, wir haben eine gute Ernte gehabt. Küche und Keller, Scheune und Vorratskammern sind voll. Lass uns das Erntedankfest feiern!“ „Nein“, antwortete der Bauer, „für die Ernte habe ich hart genug arbeiten müssen. Bin ich nicht jeden Morgen beim ersten Hahnenschrei aufgestanden? Wie soll ich für etwas danken, was doch allein mein Verdienst ist? Ich will ins Wirtshaus gehen und einen Schoppen Wein darauf trinken.“ Damit verließ er das Haus. Als er ein Stück gegangen war, sah er am Wegrand im warmen Herbstsonnenschein einen Mann mit seiner Frau und ihren zwei Kindern sitzen. Die vier hatten nichts bei sich als ein kleines Bündel aus rot-weiß kariertem Leinen. Der Vater knüpfte es gerade auf und nahm ein kleines Brot und zwei Handvoll Trauben heraus. Der Bauer blieb stehen. „Setzt Euch nur zu uns, wenn Ihr hungrig seid!“ sagte der Mann. „Es ist nur ein einfaches Mahl, das ich Euch anbieten kann. Aber das Brot ist frisch, und die Trauben sind süß. Ein guter Nachbar hat sie uns mit auf den Weg gegeben. Unser Haus ist vor einigen Tagen einem Feuer zum Opfer gefallen und all unser Hab und Gut mit ihm.“ „Nein, danke, ich bin nicht hungrig“, antwortete der Bauer. „Auch reichen ja Brot und Trauben kaum für Euch selbst. Mich wundert, dass Ihr da so vergnügt in der Sonne sitzt und nicht weint und klagt über das, was Euch widerfahren ist.“ „Wie sollten wir weinen und klagen?“ entgegnete der Mann. „Meine Frau, unsere Kinder und ich sind dem Feuer unbeschadet entkommen. Dafür danken wir Gott und auch für die guten Gaben, die wir in seiner goldenen Sonne zu uns nehmen dürfen.“ Damit teilte er das Brot und die Trauben, und alle ließen es sich schmecken. Der Bauer blieb noch einen Augenblick nachdenklich stehen, und etwas wie Scham erfüllte sein Herz. „Kommt mit in mein Haus!“ sprach er dann. „Ich weiß etwas Besseres, als ins Wirtshaus zu gehen.“ Die Familie nahm die Einladung an und folgte dem Bauern. „Komm, Frau!“ rief der Bauer beim Eintreten. „Wir wollen Erntedankfest feiern. Diese guten Leute haben mir gezeigt, was es heißt, dankbar zu sein, und auch, was es bedeutet zu teilen.“ Da setzten sich alle fröhlich zu Tisch.

Antwort A der Pottwal

die schöne Tierwelt
Allgemeinwissen – Quiz


Welches Tier kann am längsten tauchen?

A der Pottwal
B der Delfin
C der Pinguin
D das Walross

Pottwale können 3200 Meter tief tauchen und dabei 138 Minuten - das sind zwei Stunden und 18 Minuten - die Luft anhalten. Dabei sind sie mit einer Geschwindigkeit von 600 Metern pro Minute unterwegs.

Antwort A der Pottwal

Eintauchen in Gottes Gegenwart
Stille – Lauschen - Geborgenheit spüren
Gewissheit haben - Umgeben sein - Getragen sein
Durchdrungen sein von Gottes Gegenwart
(Annedore Großkinsky)

Ein Lächeln – so schön, so wohltuend.
Ein Lächeln wärmt, verbindet, erhellt.
Es braucht oft nur ein Lächeln,
um einen Augenblick in Gold zu tauchen.
(Beate Schlumberger)