Hymnus Terz

…. „Komm, Heil'ger Geist ….“

… uns wünsche ich einen schönen Tag.
Folgender Hymnus wird zur Terz gebetet.
Alles Gute, Aloys


Komm, Heil'ger Geist, vom ew'gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsre Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.

Erfüll mit heil'ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
daß sie der Brüder Herz entfacht.

Laß gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.

die sieben Schmerzen Mariens

… unterhalb der Mariensäule - vom Westfriedhof hin zur Maria Hilf Kapelle - sind die sieben Stationen der Schmerzens Marien dargestellt. 

....die sieben Schmerzen Mariens
Die sieben Schmerzen Mariens sind eine traditionelle Frömmigkeitsübung im Christentum, die die schweren Nöte Mariens im Leben Jesu reflektiert. Folgend sind die sieben Schmerzen aufgeführt und kurz beschrieben.

1. Die Prophezeiung Simeons:
Als Maria und Josef das Jesuskind im Tempel präsentierten, prophezeite Simeon, dass ein Schwert durch ihre Seele dringen würde (Lukas 2,25-35). Dies deutet auf die zukünftigen Leiden Jesu und Marias hin.

2. Die Flucht nach Ägypten:
Maria und Josef mussten mit dem neugeborenen Jesus nach Ägypten fliehen, um ihn vor König Herodes zu schützen, der das Kind töten wollte (Matthäus 2,13-15).

3. Die Verlusterfahrung im Tempel:
Maria und Josef verloren Jesus für drei Tage, als er im Tempel im Jerusalem blieb, um den Lehrern zu lauschen (Lukas 2,41-50).

4. Maria trifft Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung:
Maria begegnet Jesus auf dem Weg zu seiner Kreuzigung, was für sie eine große seelische Belastung war (Lukas 23,27-31).

5. Die Kreuzigung Jesu:
Maria steht unter dem Kreuz und sieht ihren Sohn sterben, was für sie unermesslichen Schmerz bedeutet (Johannes 19,25-30).

6. Der Tod Jesu:
Maria erlebt den Tod ihres Sohnes und den Verlust ihres Kindes (Johannes 19,31-37).

7. Die Grablegung Jesu:
Maria begleitet den Leichnam Jesu zur Grabstätte und nimmt Abschied (Matthäus 27,57-61).

Diese sieben Schmerzen werden in der katholischen Frömmigkeit besonders verehrt, zum Beispiel im Gebet der "Schmerzhaften Mutter" oder bei den "Schmerzhaften Rosenkränzen". Sie sollen uns helfen, Mitgefühl zu entwickeln und die Leiden Mariens nachzuvollziehen.