mit euch sein

1. Unfriede herrscht auf der Erde.
Kriege und Streit bei den Völkern
und Unterdrückung und Fesseln
zwingen so viele zum Schweigen.
Friede soll mich euch sein.
Friede alle Zeit!
Nicht so, wie ihn die Welt euch gibt,
Gott selber wird es sein.

2. In jedem Menschen selbst herrschen
Unrast und Unruh ohn’ Ende
selbst wenn wir ständig versuchen
Friede für alle zu schaffen.
Friede soll mich euch sein.
Friede alle Zeit!
Nicht so, wie ihn die Welt euch gibt,
Gott selber wird es sein.

3. Lass uns in deiner Hand finden,
was du für alle verheißen.
Herr, fülle unser Verlangen,
gib du uns selber den Frieden.
Friede soll mich euch sein.
Friede alle Zeit!
Nicht so, wie ihn die Welt euch gibt,
Gott selber wird es sein.

Psalm 146 Gott loben

Der Psalm 146

Der Psalm 146 ist ein Lobpsalm, der Gott für seine Treue und Gerechtigkeit preist. Der Psalm fordert dazu auf, nicht auf Menschen zu vertrauen, die Macht verlieren, sondern auf Gott zu hoffen, der die Unterdrückten rettet, die Hungrigen speist, die Gefangenen befreit, die Blinden das Augenlicht gibt, die Verlorenen aufrichtet und die Bedürftigen unterstützt. Er erinnert daran, dass Gott in Ewigkeit regiert und niemals in Schuld geraten wird. Zum Abschluss wird das Vertrauen auf den Herrn, den Gott Jakobs, betont.

1 Preislied auf Gott, den Herrn und Helfer Israels
Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! /
2 Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, /
meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
3 Verlasst euch nicht auf Fürsten, /
auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.
4 Haucht der Mensch sein Leben aus /
und kehrt er zurück zur Erde, /
dann ist es aus mit all seinen Plänen.
5 Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist /
und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.
6 Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, /
das Meer und alle Geschöpfe; /
er hält ewig die Treue.
7 Recht verschafft er den Unterdrückten, /
den Hungernden gibt er Brot; /
der Herr befreit die Gefangenen.
8 Der Herr öffnet den Blinden die Augen, /
er richtet die Gebeugten auf.
9 Der Herr beschützt die Fremden /
und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Der Herr liebt die Gerechten, /
doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
10 Der Herr ist König auf ewig, /
dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!

Ein Spruch der Wüstenväter
Wenn du dich vom Schlaf erhebst,
so öffne sofort als allererstes deinen Mund zum Lob Gottes
und stimme Lieder und Psalmen an.
Denn die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist des Morgens abgibt,
hält an, so wie ein Mühlstein den ganzen Tag über mahlt,
was ihm vorgesetzt wird, sei es nun Weizen oder Unkraut.
Daher sei du immer der Erste, um Weizen einzuwerfen,
bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann.
(zur Nachahmung empfohlen)

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



haben keine Beine

Flugbereit
„Du bist ein Dummkopf“, sagte der Realist eines Tages zum Träumer. „Die Straße des Lebens ist nichts für Träumereien. Sie ist asphaltiert und gerade. Kurven lassen sich vorhersehen. Kreuzungen sind berechen- oder mindestens versicherbar.“ - „Du bist ein Dummkopf“, sagte der Pessimist zum Träumer. „Die Straßen sind voller Hektik, gefährlich und eng - da ist kein Platz für große Träume.“ - „Ja, gingen die Träume auf unseren Lebensstraßen - ihr hättet wahrscheinlich recht“, sagte der Träumer und sein Blick folgte dem Wolkenflug. „Aber bedenkt, Träume haben keine Beine - Träume haben Flügel.“
(Andreas Kaupp)

„Schmunzeliges“
Eine Dame kommt in ein Kleidergeschäft: „Ich hätte gern ein Kleid, das eine Nummer zu groß ist.“ – „Warum denn das?“ – „Ich muss morgen zum Arzt. Wenn er mein Kleid sieht, wird er denken, dass ich seine Diät eingehalten habe!“

Kleine Wohltaten im rechten Augenblick
können für den Empfänger sehr groß sein.

(Demokrit)


Ein gesegneter Tag
Gott segne dich, wenn du des Morgens aufstehst,
bevor es dir gelingt, dich über den Tag zu ärgern,
oder dich vor ihm zu fürchten.
Gott segne dich am Abend,
indem er die Schatten des Tages von dir nimmt,
noch bevor sie sich in deine Träume schleichen.
(Ruth Rau)