Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 11. Juni 2026

Evangelium Matthäus 10, 7–13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!
Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel!
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg,
kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt,
erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen;
bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn ihr in ein Haus kommt, dann entbietet ihm den Gruß.
Wenn das Haus es wert ist, soll euer Friede bei ihm einkehren.
Wenn das Haus es aber nicht wert ist, dann soll euer Friede zu euch zurückkehren.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus sendet die Jünger mit seiner eigenen Vollmacht (vgl. Mt 4, 23). Sie sollen auch seine Art des Auftretens zum Vorbild nehmen. Das Mitleid mit den Not leidenden Menschen soll ihr Tun ebenso bestimmen wie das seine (vgl. 9, 36–38). Wie er sollen sie ihren Dienst in radikaler Armut tun. Gleichzeitig werden die Gemeinden an ihre Pflicht erinnert, für den Lebensunterhalt derer zu sorgen, die im Dienst des Evangeliums stehen. – Das Evangelium ist ein Angebot Gottes. Wer die Boten Jesu aufnimmt, empfängt die Gottesgabe des Friedens; der Friedensgruß des Missionars ist mehr als eine bloße Höflichkeit. Die Glaubensboten abweisen ist dasselbe wie Jesus selbst abweisen (vgl. 11, 22–24). – Bei all dem wird vorausgesetzt, dass die Glaubensboten als solche erkennbar sind – wodurch? Kaum durch ihre bloße Behauptung. Zeichen ihrer Sendung sind neben der Wundergabe die Klarheit ihres Wortes und die Art ihres Auftretens. Die Verantwortung dafür, ob die Botschaft ankommt, liegt auf beiden Seiten: beim Verkündiger und beim Hörer.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

tausend Gründe

Es gibt tausend Gründe zum Pessimismus
und nur einen zum Optimismus,
aber dieser eine genügt: Der Herr ist mit uns!

(Alfred Kardinal Bengsch)

„Die besten Dinge im Leben sind nicht die,
die man für Geld bekommt.“

(Albert Einstein)

„Schmunzeliges“
„Mögen Sie Rembrandt?“ fragt Herr Meyer seinem Besucher.- „Gern, ein kleines Gläschen kann nicht schaden!“

Geist Christi, belebe mich
und lass mich Leben wecken.
Freude Christi, durchströme mich
und bring Licht in meine Umgebung.
Blick Christi, treffe mich
und lass mich mit deinen Augen die Welt sehen.
Herz Christi, berge mich
und mach mein Herz weit für meine Geschwister.
Hand Christi, halte mich,
damit ich anderen Halt geben kann.
Geduld Christi, trage mich
und mache mich belastbar.
Wort Christi, präge mich,
damit andere auf dich aufmerksam werden.
Liebe Christi, wärme mich
und die Menschen in meiner Nähe.
Seele Christi, heilige mich
und beseele durch mich ein Stück Welt.

Unsere innere Haltung am Morgen
ist für den Verlauf eines Tages ausschlaggebender,
als wir uns das eingestehen.
Darum ist Gebet und Meditation
am Tagesbeginn unverzichtbar.
(Christa Franze)


Das ist groß und schön,
von Kleinem glücklich zu werden.

(Jeremias Gotthelf)

Frieden beginnen

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Möge der Zauber des Anfangs dich beflügeln.
Mögen die Wege dich weiterführen.
Mögen Geduld und Kraft mit dir sein.
Mögen deine Erkenntnisse dich reich machen.
Mögen die Begegnungen dich beleben –
und der Weg dich nach Hause bringen.
(Gernot Candolini)

Gesegnet seien dein Aufbruch
und deine Wiederkehr.
Gesegnet seien dein Weg
und deine Begegnungen.
Gesegnet seien dein Lächeln
und dein Ernst.
Gesegnet seien die Hand, die du reichst,
und jede Hand, die du nimmst.
Gesegnet seien die Worte, die du sprichst,
und die Geschichten, die du mitbringst.
Gesegnet sei deine Reise.
Gottes Segen begleite und schütze dich.
(Gernot Candolini)


Behüte, Gott, die ich dir anbefehle,
die mir verbunden sind und mir verwandt.
Er halte sie gesund an Leib und Seele
und führe sie an deiner guten Hand.
Sie alle, die mir ihr Vertrauen schenken
und die mir so viel Gutes schon getan.
In Liebe will ich dankbar an sie denken,
mein Gott, nimm dich in Güte ihrer an.
Um manchen Menschen mache ich mir Sorgen
und möcht ihm helfen, doch ich kann es nicht.
Ich wünschte nur, er wär bei dir geborgen
und fände aus dem Dunkel in dein Licht.
Du ließest mir so viele schon begegnen,
so lang ich leben, seit ich denken kann.
Ich bitte dich, du wolltest alle segnen,
sei mir und ihnen immer zugetan.
(Lothar Zenetti)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.