Kinderbibel eigene Wege

Israel wird unterworfen werden
(Richter 13-16)

Während der Herrschaft Salomons erlebte Israel eine Blütezeit. Wunderbare Bauwerke und große Städte entstanden. Aber um die Bauwerke zu bezahlen, musste das Volk Abgaben entrichten. Die Männer arbeiteten für den König statt auf ihren eigenen Feldern. Salomo heiratete verschiedene ausländische Prinzessinnen, die ihr eigenen Götter anbeteten. Dies half, den Frieden zwischen den Ländern zu sichern und war gut für den Handel, brachte aber auch viele Probleme mit sich. In späteren Jahren wurde Salomo von seinen Frauen dazu verleitetet, fremde Götter anzubeten. Er blieb Gott nicht treu, wie sein Vater es gewesen war. So sagte Gott zu ihm: „Da du meine Gebote nicht befolgt hast, wird das Königreich Israel deinem Sohn entrissen werden.“ Schließlich begab es sich so.

..... und noch ein Impuls:
Herr schenke mir eine Seele, der die Langeweile fremd ist,
die kein Murren kennt, kein Seufzen und Klagen,
und lasse nicht zu, dass ich mir viele Sorgen mache,
um dieses Etwas, das sich so breit macht, und sich ICH nennt.
(Thomas Morus)

..... und noch ein Witz:
„Jetzt haben Sie mich schon wieder geschnitten. Wenn Sie immer so rasieren, werden die Kunden bald wegbleiben.“ Darauf der Lehrling: „Stammkunden darf ich ja ohnehin nicht rasieren, nur die Fremden!“

..... und noch Interessantes:
Salomo hatte 700 Frauen und 300 Nebenfrauen, und sie beeinflussten sein Herz. Als Salomo alt geworden war, hatten seine Frauen ihn so weit gebracht, dass er ihre Götter anbetete.

bis die Liebe …. eine Geschichte

Eine Geschichte …… Inspirierendes:

bis die Liebe ….
Es war einmal ein Engel, der oben im Himmel seinen Platz hatte. Eines Tages rief der himmlische Vater ihn zu sich und sprach: "Auf der Erde wird es immer kälter und die Menschen denken nur noch an sich, das Licht wird immer schwächer. Darum werde ich Dich auf die Erde schicken und Du wirst den Menschen zeigen, wie sehr ich sie liebhabe. Du wirst Ihnen zeigen, wie schön es ist, wenn Liebe untereinander herrscht." Eine schwere Aufgabe, die da auf den Engel wartete, und so geschah es, wie der himmlische Vater es beschlossen hatte. Der Engel wurde in die Menschenwelt geboren und spürte schon vom ersten Augenblick an, wie kalt es in dieser Welt war. Der Engel wuchs heran und musste viele schwere Stunden erleiden, die dazu dienen sollten, einmal seine Aufgabe, die er hatte, wahrzunehmen. Und je älter der Engel wurde, umso mehr spürte er die Einsamkeit. Von Liebe unter den Menschen war nicht viel zu sehen. Oft wollte der Engel aufgeben und wieder zurück zu dem Ort, wo es nur Frieden und Liebe gibt. Doch er wusste, dass seine Aufgabe auf der Erde noch nicht zu Ende war. So versuchte der Engel, den Menschen die Liebe zu bringen, ein Licht zu sein in dieser Dunkelheit. Er kümmerte sich um die verstoßenen und verachteten Menschen, die keiner mehr will. Er brachte ihnen ein bisschen Wärme und Geborgenheit. Die Menschen konnten aber nicht verstehen, wie wichtig das Wort Liebe war und so weinte der Engel manche Träne darüber. Doch eines Tages wusste er, dass die Zeit kommen wird, wo er mit vielen anderen Menschen wieder an einem wunderbaren Ort sein darf, den man sich gar nicht vorstellen kann. Auch wenn er einsam war in dieser Welt, gab ihm dieser Gedanke den Mut und die Hoffnung, seine Fackel weiterzutragen, bis die Liebe auch das letzte erkaltete Herz erreicht hatte.“ (Pia Klemm)

Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
Sorge dafür, dass es sehenswert ist.


Gute Zeit, Aloys