Wunder entdecken

Wunder gibt es, um uns zu lehren,
überall das Wunderbare zu erkennen.

(Augustinus)

Bewundernd und anbetend
Der Mensch erforscht zwar in einer bis jetzt unerhörten Weise die Gesetze der Natur;
aber die Geheimnisse werden dadurch nicht kleiner, sondern größer.
Er kann vor all dem nur bewundernd und anbetend stehen.

Für Wunder muss man beten,
für Veränderungen muss man arbeiten.

(Thomas von Aquin)

Wunderbares Wort
Weihnachten du Fest des Lichts und des Lächelns
Weihnachten du Zeit der Hoffnung und der Geborgenheit
Weihnachten du Quell der Freude und des Glücks
Weihnachten ich wärme mich an diesem wunderbaren Wort
(Cornelia Elke Schray)

„SCHMUNZELIGES“
Frage im Religionsunterricht: „Was war Jesus von Beruf?“ Ute: „Er war Student. Er wohnte mit 30 Jahren noch bei den Eltern, hatte lange Haare und wenn er etwas tat, dann war es ein Wunder!“

Samen wachsen Frucht bringen

…. eine schöne Geschichte:

Zwei Samenkörner
Es steckten einmal zwei Samenkörner nebeneinander im Boden. Das erste Samenkorn sprach: "Ich will wachsen! Ich will meine Wurzeln ganz tief in die Erde senden und ich will als kleines, starkes Pflänzchen die Erdkruste durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine Blätter in ihrer ganzen Pracht entfalten und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich will die Sonne spüren, mich von Wind hin- und herwehen lassen und den frischen Morgentau auf mir spüren. Ich will wachsen! - Ich will wachsen!" Und so erreichte das Samenkorn nach einiger Zeit sein Ziel und wurde eine kräftige, prächtige Pflanze. Das zweite Samenkorn aber sprach: "Ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden sende, weiß ich nicht, was mich dort in der Tiefe erwartet. Ich befürchte, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm Schaden nehmen könnte, wenn ich versuche, die Erdkruste zu durchbrechen. Ich weiß auch nicht, was dann dort oben über der Erde auf mich lauert. Es kann ja so viel geschehen, während ich wachse. Nein, nein - ich bleibe lieber hier in Sicherheit und warte, bis es noch sicherer ist." Und so verblieb das zweite Samenkorn in der Erde und wartete. Eines Morgens kam eine Henne des Weges. Sie scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Essbaren im Boden. Nach einer Weile fand sie den wartenden Samen im Boden und fraß ihn auf. (nach Jack Canfield)