….. Tagesevangelium vom 11. September 2026
Evangelium Lk 6, 39–42
In jener Zeit sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen?
Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Meister;
jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!,
während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler!
Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen,
den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Drei Jesusworte sind hier zusammengestellt: das Gleichnis vom blinden Blindenführer, der Spruch vom Schüler und Lehrer und das Gleichnis vom Splitter und vom Balken im Auge. – Blinde Führer von Blinden sind nach Mt 15, 14 die Pharisäer. Blind ist, wer die Wege Gottes nicht kennt; wenn er andere führen will, wird er sie mit sich selbst in das Gericht hineinreißen. Lukas hat das Wort nicht auf die Pharisäer eingeengt, er hat es in seiner allgemeinen Gültigkeit stehen lassen. Der Jünger ist nicht mehr als sein Meister; das kann im Zusammenhang hier heißen: Wenn der Meister barmherzig ist, soll der Jünger weder klüger noch strenger sein wollen als er.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Freude eines fröhlichen Herzens
Morgengebet
Guter Gott,
schenke uns heute die Freude eines fröhlichen Herzens,
die Leichtigkeit eines offenen Geistes
und den Mut, dem Leben mit Zuversicht zu begegnen.
Lass uns das Glück der kleinen Dinge entdecken,
die unscheinbaren Kleeblätter am Wegesrand,
ein freundliches Wort, ein Lächeln, einen Moment des Friedens.
Möge Dein Segen uns begleiten,
möge Freude in unseren Herzen wohnen
und möge alles Glück, das dieser Tag bereithält,
mit uns sein und uns mit anderen verbinden.
Gib uns offene Augen für das Gute,
offene Herzen für die Menschen um uns
und Vertrauen für alles, was vor uns liegt.
Möge die Freude eines fröhlichen Herzens
und alles Glück der Kleeblätter
heute und allezeit mit uns sein.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Dankbar, Aloys
menschliche Grundwahrheiten
Es gibt menschliche Grundwahrheiten,
zu denen das Leben früher oder später immer wieder zurückkehrt.
Darum dürfen wir keine Eile haben, wir müssen warten können.
„Gott sucht wieder auf, was vergangen ist“, heißt es in der Bibel
(Dietrich Bonhoeffer)
„Schmunzeliges“
Treffen sich eine Neun und eine Sechs. Sagt die Neun: „Hey, wieso machst du denn einen Kopfstand?“
Ich glaube an den Engel,
der mich anspricht, wenn ich es gar nicht erwarte;
mich aufmuntert, wenn ich traurig bin;
mich fordert, wenn ich bequem werde;
mich ermutigt, wenn ich Angst habe;
mich zurückhält, wenn ich voreilig bin;
zu mir steht, wenn ich einsam bin;
mir Möglichkeiten zeigt, wenn ich zweifle.
Ich danke dem Engel, der mir sagt: Sei du selbst!
Die Liebe lebt vom Wunder, nicht vom Recht.
(Christine Busta)
„Schmunzeliges“
Fragt die Religionslehrerin: „Warum gießt der Priester bei der Gabenbereitung Wasser in den Wein?“ Meldet sich Natalie: „Weil er im Dienst ist!“
Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich,
dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.
(Epikur)
Freude am Schauen und Begreifen
ist das schönste der Natur.
(Albert Einstein)

