höher und tiefer

Wer höher steigt, als er sollte,
fällt tiefer, als er wollte.

(Sprichwort)

Wie ein Samenkorn will ich auch im Dunkeln der Erde vertrauen
auf die Sonne und die Wärme, die mich wachsen lässt.
Wie ein Samenkorn will ich Widerständen trotzen und weiterwachsen,
auch wenn der Weg durch das Dunkel lang ist und ich auf das Licht warte.
Wie ein Samenkorn will ich wachsen dem Licht entgegen
an Tagen der Wärme, an Tagen des Windes, an Tagen des Regens und reifen.

Der Weise erkennt die Dinge in Wahrheit,
der Einfältige nach ihrem äußeren Schein.

(Angela von Foligno)

„Schmunzeliges“
Eine Bienenkönigin befiehlt ihrem Volk: „Und jetzt fliegen wir zur Großbaustelle und sorgen für etwas Bewegung unter den Maurern.“

„Gott, der Samen gibt für die Aussaat
und Brot für die Nahrung,
wird auch euch das Saatgut geben
und die Saat aufgehen lassen;
er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit
wachsen lassen.“
(2 Brief an die Korinther, Kapitel 9, Vers 10)

„Schmunzeliges“
„Ihr Mann ist noch hier?“, fragt etwas verwundert die Nachbarin. „Ich dachte, er hätte eine sechswöchige Kur angetreten.“ – „Ja, das hatte ich auch erst gedacht. Aber dann ist doch nur eine Geldbuße daraus geworden!“


„Schmunzeliges“
„Kann sich einer von euch etwas Schlimmeres vorstellen als eine Giraffe mit Halsweh?“ – „Darauf Laura: „Ja, ein Tausendfüßler mit Hühneraugen!“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 25. Juni 2026

Evangelium Matthäus 7, 21–29

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!,
wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr,
sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten
und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben
und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt?
Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen!
Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt,
ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Und jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, ist ein Tor, der sein Haus auf Sand baute.
Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten,
als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Und es geschah, als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge voll Staunen über seine Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium

Die Bergpredigt, die mit den Seligpreisungen begonnen hat, endet mit einer ernsten Warnung. Es genügt nicht, den Willen Gottes zu studieren, davon zu reden oder reden zu hören. „Klug“ ist in dieser entscheidenden Zeit, die mit dem Auftreten Jesu angebrochen ist, wer die Situation begreift und danach handelt. Wer ahnungslos vor sich hin lebt, vertut die Zeit und hat am Ende umsonst gelebt. Jesus spricht wie ein Prophet, und er ist mehr als ein Prophet. Er bringt nicht nur eine Allerweltsmoral für anständige Menschen. Seine Botschaft ist Anspruch, sie verlangt Entscheidung vor der Tatsache, dass Gott seine Königsherrschaft geltend macht.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

vor mir liegenden Wegen

Ich bitte dich – mein Gott – beschenke mich
auf den vor mir liegenden Wegen mit deinem Schutz und Segen!


„Schmunzeliges“
Ein Beamter bekommt die Aufgabe, einen Topf voller Linsen und Bohnen in zwei Töpfe zu sortieren. Nach einer Stunde wird nachgesehen, wie weit er ist. Er hat sechs Bohnen und acht Erbsen geschafft und sitzt schweißgebadet am Tisch. 'Hm, sagen Sie mal, so anstrengend ist die Aufgabe doch nicht?' 'Körperlich nicht, nein, aber immer diese schnellen Entscheidungen.'

Herr, ich danke dir, dass ich lebe,
dass ich den Reichtum deiner Liebe genießen kann,
den du mir geschenkt:
die Schönheit der Natur,
die Freude an den Mitmenschen,
das Glück des eigenen Herzens,
deine Nähe und das Bewusstsein,
dass ich von dir geliebt,
angenommen und reichlich gesegnet bin.

"Wir können nicht Teilzeit-Christen sein.
Wenn Christus im Mittelpunkt unseres Lebens steht,
dann ist er in allem gegenwärtig, was wir tun."

(Papst Franziskus)

Das Wort „danke“ ist oft wie das kleine, sichtbare Stück eines Eisberges,
dessen grösster Teil sich unter Wasser befindet.
Unsichtbar sind die Taten der Liebe, die vorausgingen,
die durchwachten Nächte, die offene Tür, die helfende Hand.
Ein Dankeschön zeigt, dass das alles nicht vergessen ist.
(Rainer Haak)

Manch einer würde weniger unglücklich sein,
wenn er weniger an sich selbst dächte.

(W. Franken)

Ich kann nicht über die Liebe wie über einen Vorrat verfügen:
Sie ist vor allem Betätigung meines Herzens.
(Antoine de Saint Exupéry)