Morgengebet

Morgengebet

Guter Gott,
an diesem neuen Morgen
schenke uns dein Licht.
Auch wenn Traurigkeit und Angst,
Leid und Verzweiflung,
Krankheit und Schuld
unser Leben verdunkeln:
Dein Licht bleibt.
Es ist das Licht der Hoffnung,
der Liebe und des Trostes,
der Versöhnung und des Vertrauens.
Lass dein Licht heute
in unseren Herzen leuchten
und durch uns für andere sichtbar werden.
Das Licht vom Himmel
löscht niemand mehr aus.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 17. September 2026

Evangelium Matthäus 25, 1–13

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen,
die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit.
Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen!
Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus!
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch;
geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!
Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam.
Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Nicht von Jungfrauen oder Mädchen ist in diesem Evangelium die Rede, sondern vom Kommen des Menschensohnes und von der Wachsamkeit. Die wachenden Menschen werden klug, die schlafenden töricht oder einfältig genannt. Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen schlafen allerdings auch die klugen ein; für die einen wie für die anderen kommt der Herr plötzlich und unerwartet. Aber während die Einfältigen mit leeren Lampen und leeren Händen dastehen, haben die Klugen ihre Lampen voll Öl: Sie haben das Evangelium gehört und verstanden, sie haben danach gelebt, ihr Herz ist wach. Den Einfältigen nützt es nichts, mit leeren Herzen Kyrie („Herr, Herr“) zu rufen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

Jubel ist der Augenblick

Jubel ist der Augenblick, in dem Freude keine Worte mehr braucht.

Wer einen Menschen lobt,
zeigt ihm, dass seine Mühe gesehen
und seine Leistung geschätzt wird.
Manchmal ist ein einziges ehrliches Wort
mehr wert als jede Belohnung.


Der Mensch hat drei Wege klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken - das ist der Edelste.
Zweitens durch Nachahmen - das ist der Leichteste.
Drittens durch Erfahrung - das ist der Bitterste"

„Schmunzeliges“

„Laura, ich habe gehört, dass du einen kleinen Bruder bekommen hast. Wie heißt denn der Kleine?“ – „Das wissen wir noch nicht, er spricht noch so undeutlich!“

Der Herr segne dich.
Er erfülle deine Füße mit Tanz
und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit
und deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit Musik
und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund mit Jubel
und dein Herz mit Freude.
Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste:
Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.
Er gebe uns allen immer neu die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Es segne dich der Herr.

(aus Afrika)