Die Liebe
Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten: "Die gute Laune", "Die Traurigkeit", "Das Wissen" und so wie alle anderen Gefühle, auch "Die Liebe". Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten. Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe. Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Die Liebe fragte: "Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?" "Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber, da ist kein Platz für Dich." Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam: "Stolz, ich bitte Dich, kannst Du mich mitnehmen?" "Liebe, ich kann Dich nicht mitnehmen," antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen". Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging: "Traurigkeit, bitte, nimm mich mit." "Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss." Auch die Gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe rief. Plötzlich sagte eine Stimme: "Komm, Liebe, ich nehme Dich mit." Es war ein Alter, der sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen, ging der Alte fort. Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen: "Wissen, kannst Du mir sagen, wer mir geholfen hat?" "Es war die Zeit", antwortete das Wissen. "Die Zeit?", fragte die Liebe, "warum hat die Zeit mir geholfen?" Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist".
lieben langen Tag
1. Wer nur den lieben langen Tag ohne Plag, ohne Arbeit
vertändelt, wer das mag, der gehört nicht zu uns.
Wir stehn des Morgens zeitig auf,
hurtig mit der Sonne Lauf sind wir, wenn der Abend naht,
nach getaner Tat eine muntere, fürwahr eine fröhliche Schar
2. Bist du ein fleißiger Gesell voller Lust, voller Leben,
dann schwinge dich so schnell, wie du kannst, auf dein Pferd.
Findst du kein Roß für deinen Plan, keinen Wagen, keine Bahn,
dann lauf, was die Sohle hält, zu uns in die Welt;
denn wir brauchen dich, fürwahr, in der fröhlichen Schar.
3. Wenn dich die Leute unterwegs einmal neugierig fragen,
wohin die Reise geht, sag: ins Jungbrunnenreich!
Jungbrunnen soll der Name sein, drum stimmt freudig mit uns ein:
Leben soll, solang die Welt nicht in Scherben fällt,
unsre muntere, fürwahr, unsre fröhliche Schar!
bereichert unser Miteinander Rätsel
........ so ein Durcheinander! Zu welchem Wort gehören die folgenden Buchstaben?
„L I C H F R E K E I U N T D“ Die Lösung steht am Ende.
P.S. ... ein kleiner Tipp – es bereichert unser Miteinander ....
Mitten unter uns sei dein Friede, Herr,
mitten unter uns sei deine Freundlichkeit,
mitten unter uns lass deine Liebe wahr werden.
Echte Toleranz beruht nicht auf der Schwäche,
sondern auf verständnisvolle Liebe.
FINGERABDRÜCKE
Die zarten Farben des Regenbogens,
die leuchtenden Augen eines Kindes,
das Lächeln in einem Gesicht,
das wogende Kornfeld,
der kristallklare Raureif
das bunte Korallenriff,
die blühende Blume,
die wertvolle Freundschaft,
das Spielen der Kinder,
das sprudelnde Wasser,
das liebevolle Gesicht der Eltern,
das leise Lächeln des Verzeihens,
der wunderbare Sonnenuntergang,
das zärtliche Berühren,
das und vieles mehr sind Fingerabdrücke Gottes.
„Der Glaube kommt auf zwei Beinen daher.“
Es ist gut zu wissen, dass Gott
immer ein offenes Ohr für uns hat.
Und es ist unendlich entlastend,
eigene Sorgen und die Not der Menschen,
die einem am Herzen liegen,
Gott im Gebet anzuvertrauen.
Die Natur malt uns Bilder unendlicher Schönheit,
Tag für Tag, wenn wir nur Augen haben, sie zu sehen.
(John Ruskin)
„SCHMUNZELIGES“
Ein Städter fragt einen Bauern: „Warum hat die Kuh da keine Hörner?“ – „Sehen Sie, es gibt Kühe mit zwei Hörnern, es gibt aber auch welche, die nach einem Unfall keines mehr haben. Doch hier in diesem Fall hat die Kuh keine Hörner, weil sie ein Pferd ist!“
Sich freuen heißt Ausschau halten nach Gelegenheiten zur Dankbarkeit.
(Karl Barth)
Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn!
(Psalm 27,13)
Der Mut wächst mit dem Herzen,
und das Herz wächst mit jeder guten Tat.
(Adolph Kolping)
„SCHMUNZELIGES“
Auf der Rennbahn unterhalten sich drei Rennstallbesitzer: „Mein Pferd bekommt reichlich Hafer und ist bei jedem Rennen vorne dabei.“ – „Meins bekommt eine Spezial-Futtermischung und gewinnt fast jedes Rennen“, sagt der Zweite. – „Meins bekommt morgens und abends einen Eimer Bier“, sagt der Dritte. – „Was nützt das, es hat ja noch nie ein Rennen gewonnen“, meinen die beiden anderen. – „Das gerade nicht“, gesteht der Besitzer ein, „aber dafür ist es das lustigste Pferd im Stall.“
Einfach nur da zu sein,
den Atem spüren, die Luft riechen,
die Stille hören, die Zeit vergessen,
in mir sein – und bei dir, mein Gott.
... die Lösung: „L I C H F R E K E I U N T D“ - „Freundlichkeit“

