Morgengebet

am Morgen

Wie fröhlich bin ich aufgewacht,
wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht!
Behüte mich auch diesen Tag,
dass mir kein Leid geschehen mag.
Amen.

Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein.
Auch an diesem Tag bitte ich dich,
beschütze und behüte mich.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herzliche Grüße, Aloys



Gemeinsam, zusammen, miteinander,

Liebe Leserin, lieber Leser!
Gemeinsam, zusammen, miteinander, füreinander, .... unterwegs sein, unterstützen, begleiten, Sorge für den Nächsten haben; es ist ein Weg glücklich zu werden, .... dann werden wir zum Segen. Gestalten wir jeden Augenblick, alle Begegnungen, unsere Aufgaben und auch mögliche Herausforderungen. Vergessen wir es nie - wir sind nie allein!
Alles Gute, Aloys

Nur wer den Kompass der Liebe immer bei sich trägt,
vermag sich auf der Reise des Lebens nicht verirren.

(Diana Denk)

Die zwei Sterne
Es war einmal vor langer Zeit, da lebte ein sehr strenger Mann, der ein Gelöbnis abgelegt hatte, bis zum Sonnenuntergang weder Speisen noch Getränke zu berühren. Der Mann wusste, dass sein Opfer dem Himmel gefiel. Denn jeden Abend leuchtete am höchsten Berg nahe des Dorfes ein heller Stern, sichtbar für alle. Eines Tages beschloss der Mann, auf den Berg zu klettern, und ein kleiner Bub aus dem Dorf bat ihn, ihn begleiten zu dürfen. Aufgrund der großen Hitze und der Anstrengung wurden die beiden durstig. Der Mann ermunterte den Jungen, zu trinken. Aber der antwortete: "Ich trinke nur, wenn du auch trinkst." Der arme Mann fand sich in einer unangenehmen Situation wieder: Er wollte weder sein Gelöbnis brechen noch wollte er, dass der Bub vor Durst leiden musste. Schlussendlich tranken er und auch der Kleine. An diesem Abend traute sich der Mann nicht, in den Himmel zu blicken, aus Furcht, dass der Stern womöglich verschwunden sein könnte. Ihr könnt euch seine Überraschung vorstellen, als er nach einer gewissen Zeit seine Augen aufhob und zwei leuchtende Sterne über dem Berg sah.

Suche deine eigene Weisheit in dir selbst.
(Padma Sambhava)

Glücklich ist der Mensch dann,
wenn er eine Aufgabe hat,
geliebte Menschen und ein großes Ziel.

(Ricarda Huch)

Gott, schenke unseren Seelen Ruhe in der Unruhe der Zeit.

Lass mich spüren

Lass mich spüren, wohin ich meine Schritte setzen soll.
Lass mich erkennen welches die Wegzeichen sind für mich.
Lass mich hören, was Du mir im Herzen sagen willst.
Lass mich lieben, so wie ich geliebt bin von dir.
Im Spüren weiß ich mich gehalten.
Im Erkennen finde ich Gewissheit.
Im Hören bin ich ganz bei Dir.
In Deiner Liebe darf ich sein.
(Regina Hagmann)

Möge der Herr diesen neuen Tag und alle Tage,
die du unterwegs bist zu ihm, segnen.


Sich erholen heißt: sich das holen,
was wir für unser Leben und für unsere Seele brauchen.
Es heißt: sich erlauben, ganz wir selbst zu sein,
frei von allen Erwartungen unserer Umgebung,
das Leben genießen und so wahrhaft zur Ruhe zu kommen.
(Anselm Grün)

Hass ist keine schöpferische Kraft. Vergesst die Liebe nicht!
(Maximilian Kolbe)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ludwig erklärt in einer Geburtstagsrunde seine Trinkgewohnheiten. „Wenn ich durstig bin, trinke ich Bier. Wenn ich lustig sein will, trinke ich Wein oder Sekt, und wenn mir nicht wohl ist, trinke ich Schnaps.“ – „Und was ist mit Sprudel?“ – „So krank war ich noch nie!“
2. Treffen sich zwei Klempner. Meint der eine: „Gestern habe ich 55 Meter Rohr verlegt!“ Daraufhin der andere: „Ach, die finden wir schon wieder!“
3. Liebling, in diesem Jahr können wir unseren Urlaub doch auf den Bahamas machen!“ Er erwidert: „Tut mir leid, Schatz. Wir müssen an unsere Schulden denken!“ „Aber das können wir doch auf den Bahamas!“

Frieden Rücksicht

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Der ganze Mensch soll frei und gesund werden;
sich selbst wiederfinden; nicht fordern, sondern schenken;
loslassen, das neue, größere Leben gewinnen.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
(Psalm 27,1)

Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein.


Jeder Tag beginnt mit einem neuen Morgen.
Es liegt an uns, ob wir morgens lustlos aufstehen
oder uns auf den neuen Tag freuen
und ihm die Chance geben,
einer der schönsten in unserem Leben zu werden.
Egal, ob wir lachen oder weinen,
unsere Lebensspanne ist die gleiche.
Die Freude in unser Leben eintreten zu lassen –
das ist die beste Entscheidung.
(Renate Schuh)

Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn!
(Psalm 27,13)

Wie viele Freunde werden zertreten,
weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken
und, was zu Füßen liegt, nicht sehen!

(Catharina Elisabeth Goethe)

Manchmal ist mein Gebet so wie ein Herz, das schlägt,
weil ohne seinen Schlag das Leben nicht mehr weitergeht.

(Paul Roth)

Was für ein Glück verlangt der Mensch?
Er will ein Glück, das unbegrenzt ist in allem.
So ein Glück ist nur Gott.
(Maximilian Kolbe)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.