Vorsätze Psalm 101

Der Psalm 101

Der Psalm 101 ist ein persönlicher Königs- oder Leitbildpsalm, in dem der Beter seine Grundsätze für Führung und Lebensführung festlegt. Er betont Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Abkehr von Bösartigem und Treue gegenüber den Schwachen. Der Psalm beschreibt eine Lebensweise der Weisung, Integrität im Umgang mit anderen, Vermeidung von Lügen und Ungerechtigkeit sowie die Bereitschaft, das Böse zu hassen und das Gute zu suchen. Insgesamt fordert er Vertrauen, Rechtschaffenheit und Heiligkeit im täglichen Leben.

101,1 Die Vorsätze eines Königs
[Ein Psalm Davids.] Von Gnade und Recht will ich singen; /
dir, o Herr, will ich spielen.
2 Ich will auf den Weg der Bewährten achten. /
Wann kommst du zu mir? /
Ich lebe in der Stille meines Hauses mit lauterem Herzen.
3 Ich richte mein Auge nicht auf Schändliches; /
ich hasse es, Unrecht zu tun, es soll nicht an mir haften.
4 Falschheit sei meinem Herzen fern; /
ich will das Böse nicht kennen.
5 Wer den Nächsten heimlich verleumdet, /
den bring ich zum Schweigen. Stolze Augen und hochmütige Herzen /
kann ich nicht ertragen.
6 Meine Augen suchen die Treuen im Land; /
sie sollen bei mir wohnen. /
Wer auf rechten Wegen geht, der darf mir dienen.
7 In meinem Haus soll kein Betrüger wohnen; /
kein Lügner kann vor meinen Augen bestehen.
8 Morgen für Morgen spreche ich das Urteil /
über die Frevler im Land, /
um in der Stadt des Herrn alle auszurotten, die Unrecht tun.

Es gibt Menschen,
die haben noch nie gebetet und wollen es lernen.
Es gibt auch Gläubige,
die vergessen haben,
wie das funktioniert, und die sich erinnern wollen.
Die Psalmen des Alten Testaments
können eine Schule des Betens sein.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



unser Doktor

„Schmunzeliges“
Opa geht mit der kleinen Laura spazieren. „Aber Laura, du kannst doch nicht einfach dem Herrn da drüben die Zunge rausstrecken“, schimpft er. „Doch Opa, das ist unser Doktor, der hat das gern!“

"Das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen
und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben."

(1 Timotheus 1,5)

Komm, leg die Sorgen beiseite
und lass die Sonne scheinen – in Deinem Gesicht!

(Phil Bosmans)

„Schmunzeliges“
Na, Arthur, was hast du denn zum Geburtstag bekommen?“ – „Ach, das Übliche: Luftgewehr, Vollgummibälle und einen Fußball.“ – „Das ist aber ein eigenartiges Geburtstagsgeschenk!“ – „Wieso eigenartig, mein Vater ist doch Glaser!“

Gott, stärke mich und leite mich,
damit ich dich in den kleinen Dingen erkenne.

Wir glauben an einen Gott, der schützend mitgeht.
Einen Gott, dessen Licht nicht erlischt.
Einen Gott, dem man vertraut,
weil man von ihm angeredet worden ist.
Es ist ein Gott, der einem sagt, dass er einen führt.
Aber wohin führt er einen?
Er schützt, wie er schützen will,
und er führt, wohin er führen will.
Er führt einen, wohin er einen schickt.
(Martin Buber)

"Gott sagt, was er meint, und er meint, was er sagt."
(Corrie Ten Boom)

das Matthiaslied

das Matthiaslied zum heutigen Matthiastag – mit dem Bild der Abtei St. Matthias Trier

1. Zu der Apostel Zahl gesellt durch heil'ge Wahl Matthias, Gotteszeuge.
Jetzt an des Höchsten Thron, hilfreicher Schutzpatron, zu uns dich niederbeuge.
Das ganze Land hebt Herz und Hand empor zu dir vertrauend.

2. Der Herr, zu dessen Ruhm du littst das Martertum, versagt dir keine Bitte;
dein heil'ger Leib nun ruht als unschätzbares Gut verehrt in unsrer Mitte.
Dies teure Pfand schütz Leut' und Land, den Hirten und die Herde!

3. O Stern, der neuen Glanz gießt auf der Jünger Kranz, die treu zu Jesus stehen.
O Kirchensäule hehr, fest wie der Fels im Meer, wie auch die Stürme wehen.
Die Kirche stütz, den Glauben schütz, gib Trost und Mut den Schwachen!

4. Erfleh' von Jesus Christ, was uns zum Heile ist im Leben und im Sterben,
dass unserm Gott allein, wir Leib und Seele weih'n, den Himmel uns erwerben!
O bleib uns hold! Des Dankes Sold dir zollen alle Herzen.

5. Der Herr, dem du gedient, der unsre Schuld gesühnt, für uns sich hingegeben,
er hat dich ausgesandt, zu künden allem Land: "Ihr seid befreit zum Leben!"
Trag Gottes Wort an jeden Ort, dass Frieden werd' auf Erden.

6. Gott schuf durch seine Wahl nach der zwölf Stämme Zahl den Kreis der Zwölf aufs Neue.
Was Menschenschuld zerbrach, er trägt es uns nicht nach, bewahrt uns stets die Treue.
Wir sind in Schuld; bitt' Gott um Huld, dass eins sei Christi Herde!

7. Nun bist du, Christi Freund, auf ewig ihm vereint, dem du gefolgt im Leide.
Wenn er am Ziel der Zeit erscheint in Herrlichkeit und alles ruft zur Freude:
dann tritt hervor, mach weit das Tor, dass Gottes Reich wir erben.