Einen Engel für die Freude,
dass sie dein Leben prägen möge.
Einen Engel für die Hoffnung,
dass sie deinen Weg begleiten möge.
Einen Engel für die Liebe,
dass sie dir Halt und Wärme geben möge.
Einen Engel für den Frieden,
dass er deine Gedanken und Taten leiten möge.
(Marion Schmickler)
Gott, lehre uns, dass die Liebe unser größter Reichtum ist –
Die Liebe, die du schenkst und die wir einander erweisen.
Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut –
Das ist die Kunst des Lebens.
(Theodor Fontane)
Niemals an sich zweifeln ist Eitelkeit.
Niemals an sich verzweifeln ist Weisheit.
(Marcel Jouhandeau)
Dann sprach Gott zu Noah: „Ich schließe einen Bund mit dir und allen Menschen und Tieren, die nach dir auf der Erde leben. Ich verspreche: Nie wieder soll eine Flut wie diese die Erde überschwemmen. Der Regenbogen soll das Zeichen für mein Versprechen sein.“
(nach Genesis 9, 8-17)
Jedes Mal wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint,
bildet sich ein Regenbogen.
Wie eine Brücke verbindet er
den Himmel und die Erde miteinander.
Die Welt gehört dem, der sie genießt.
(Giacomo Leopardi)
Lernt es … zu lieben.
Wächst ein Kind mit Kritik auf lernt es zu verurteilen.
Wächst ein Kind mit Hass auf lernt es zu kämpfen.
Wächst ein Kind mit Spott auf lernt es scheu zu sein.
Wächst ein Kind mit Schmach auf lernt es sich schuldig zu fühlen.
Wächst ein Kind mit Toleranz auf lernt es geduldig zu sein.
Wächst ein Kind mit Ermutigung auf lernt es selbstsicher zu sein.
Wächst ein Kind mit Lob auf lernt es dankbar zu sein.
Wächst ein Kind mit Aufrichtigkeit auf lernt es gerecht zu sein.
Wächst ein Kind mit Anerkennung lernt es sich selber zu schützen.
Wächst ein Kind mit Güte und Freundlichkeit auf lernt es die Welt zu lieben.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Mann ärgert sich über die endlosen Telefonate seiner Frau. Eines Tages meint er: „Prima, du hast heute ja nur zehn Minuten telefoniert. Wer war denn da am anderen Ende?“ – „Was weiß ich, da hat sich jemand verwählt!“
2. Fragt der Richter den Angeklagten: “Haben Sie Herrn Müller Schuft und Betrüger genannt?“ – „Jawohl, Herr Richter!“ – „Und auch Lump und Gauner?“ – „Nein, Herr Richter, man kann in der Erregung doch nicht an alles denken!“
3. „Frau Hoffmann, ich möchte Ihren Mann erst einmal durchleuchten.“ – „Nicht nötig, Herr Doktor, ich habe ihn längst durchschaut!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Kerze für den Frieden
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Einen glücklichen Menschen zu finden
ist besser als eine Fünfpfundnote.
Es ist der Inbegriff strahlender Freundlichkeit
und wenn er den Raum betritt,
so scheint es, als wäre eine Kerze angezündet worden.
(Robert Louis Stevenson)
Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeiten der Welt,
was hilft's ihm, wenn er keinen Freund hat, dem er's sagen kann?
(Catharina Elisabeth Goethe)
Liebe berauscht, sagt man.
Liebe ernüchtert, sagt man.
Liebe lässt klar sehen, sagt man.
Liebe macht blind.
Liebe verdirbt.
Liebe veredelt.
Liebe stärkt.
Liebe schwächt.
Liebe bringt Pein,
und Liebe bringt Glück.
Wir machen die Liebe zu dem, was sie uns wird.
Liebe ist ein Fürwort
Liebe ist ein Zeitwort
Liebe ist ein Verhältniswort
Liebe ist ein Eigenschaftswort
Liebe ist ein Tätigkeitswort
Liebe ist ein Bindewort
Liebe ist ein Umstandswort
Liebe wird oft zum Fragewort
Liebe wird manchmal zum Zahlwort
Doch Liebe sollte immer das – Hauptwort sein!
(Karl Werner Dickhöfer)
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
Trost ist nicht Hilfe – aber Hilfe Trost.
(Emanuel Wertheimer)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
die Nacht ist
Abendgebet
Herr, die Nacht ist hereingebrochen; schon ist es dunkel und ruhig geworden.
Aber ich bin noch nicht fertig, mit dem was ich heute hätte tun sollen.
Manches habe ich vergessen oder nur nachlässig verrichtet.
Ich habe scheinbar nie genug Zeit.
Allmählich begreife ich, Herr:
Es ist ja gar nicht meine Zeit; denn sie gehört Dir.
Damals, als Du den Lauf der Himmelskörper festgesetzt hast,
da hast Du die Zeit erschaffen.
Die Sonne bestimmt den Anfang des Tages;
die Dämmerung sagt uns, dass es Zeit ist, mit der Arbeit aufzuhören.
Außerdem gibt es die Jahreszeiten:
den neugeborenen Frühling, den goldenen Herbst.
Lehre mich Herr, meine Zeit zur Deinen zu machen,
dass ich die Dinge tue, die ich tun soll.
In diesen Dingen, Herr, werde ich die Ruhe finden,
so dass ich mitten in all meiner Geschäftigkeit doch noch Zeit habe,
um mich mit Dir zu unterhalten.
Dir, o Gott, übergebe ich meine Zeit, die ja eigentlich Deine Zeit ist.
Ich hoffe, Du wirst diese meine Bitte erhören. Amen
(aus Taiwan)
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Schlafe gut, Aloys

