Abendgebet

Abendgebet:

Herr, Dank sei dir für diesen Tag.
Du schenkst mir Frieden, wenn Sorgen mich umfangen.
Du bleibst immer bei mir. Ich danke dir wertvollen Erlebnisse
für Lachen, Ruhe, stille Momente der Liebe, für die Hilfe der Freunde und die Nähe der Familie.
Schenke mir Gelassenheit, damit ich Frieden weitergeben kann:
in Worten, in Taten, in Geduld mit mir und anderen.
Lass mich deinen Frieden spüren, der stärker ist als Angst und Unruhe,
und mach mich wachsam für deine Gegenwart in dieser Zeit.
Herr, behüte mich, sende mir Ruhe, schenke Vertrauen.
Gib mir Kraft, heute loszulassen, was nicht gut ist.
Ich danke dir für so viel Schönes in meinem Leben.
Möge morgen deine Güte in mir und durch mich erfahrbar werden.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys



wer ist er Quiz

Frage
Der Mann auf dem Bild wäre heute 85 Jahre geworden.
Wer ist dieser Mann?


A John Lennon
B Brian Epstein
C Ringo Starr
D George Martin

..... und noch ein Impuls:
Warteschleife
Kennen Sie diese Situation? Sie wählen eine Nummer und statt Ihren gewünschten Gesprächspartner hären Sie nur Musik und die Vertröstung auf ein baldiges Abnehmen des Hörers durch das Gegenüber. „Warteschleife“ – ein schönes Wort für dieses Erleben. Ob beim Arzt, im Stau, an der Kasse oder am Telefon – eines haben diese Geschehnisse gemeinsam: Wir können nur warten. Kaum jemals gelingt es uns, den Vorgang aktiv etwas zu beschleunigen. Mit dem Beten ist es oft ähnlich: Wir warten, hoffen auf eine Reaktion und können doch nichts tun. Manches Mal fühlen wir uns beim Beten wie in einer Warteschlange. Und doch ist es anders: weil wir vertrauten dürfen, dass am Ende immer Gott wartet.

..... und noch ein Witz:
Petrus erscheint einem alten Musiker. "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Du bist ins Himmlische Orchester aufgenommen. Die Schlechte: Die erste Probe ist morgen, 9 Uhr!"

Die Lösung gibt es morgen.


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 09. Oktober 2025

Evangelium Lukas 11, 5–13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn einer von euch einen Freund hat
und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist,
ist zu mir gekommen und ich habe ihm nichts anzubieten!,
wird dann der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe,
die Tür ist schon verschlossen und meine Kinder schlafen bei mir;
ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht
und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist,
so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen
und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben;
sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt;
wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet,
gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange
oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst,
wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Jesusworte dieses Abschnitts gehören unter sich eng zusammen. Lukas hat sie an das Vaterunser angeschlossen; sie sind eine Fortsetzung der Unterweisung Jesu über das Gebet. Es ist nicht nur erlaubt, Gott um etwas zu bitten: Die Jünger werden dazu eindringlich aufgefordert. Der Mensch ehrt Gott nicht nur dadurch, dass er lobt und anbetet; er ehrt ihn nicht weniger, wenn er seine leeren Hände zu ihm aufhebt und glaubt, dass sie ihm mit guten Gaben gefüllt werden. An Gottes Güte zweifeln wäre so viel wie an Gott selbst zweifeln; an dem Gott, der nicht ein blindes Schicksal, sondern ein hilfsbereiter Freund und ein Vater ist, mehr als ein irdischer Freund und Vater es sein kann. Um was dürfen wir bitten? Um alles, was wir brauchen: um das tägliche Brot und um den Heiligen Geist. Der Heilige Geist steht am Ende dieser Unterweisung als der Inbegriff aller Gaben, die der Mensch von Gott erbitten und empfangen kann. Er ist die gute Gabe Gottes schlechthin, die große Gabe, die Quelle, die weiterströmt ins ewige Leben.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)