unendlich viel länger

Die Eintagsfliege“
„An manch einem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege um die Krone eines alten Baumes getanzt, gelebt, geschwebt und sich glücklich gefühlt und wenn das kleine Geschöpf einen Augenblick in stiller Glückseligkeit auf den großen, frischen Blättern ausruhte, so sagte der Baum immer: „Arme Kleine! Nur ein Tag währt Dein ganzes Leben! Wie kurz das ist! Wie traurig!“ –„Traurig?“ erwiderte dann stets die Eintagsfliege, „was meinst Du damit? Alles ist so herrlich licht, so warm und schön, und ich selbst bin glücklich!“ – „Aber nur einen Tag, und dann ist alles vorbei!“ –„ Vorbei?“ sagte die Eintagsfliege, „Was ist vorbei? Bist Du auch vorbei?“ –„ Nein, ich lebe vielleicht Tausende von Deinen Tagen, und meine Tage sind ganze Jahreszeiten! Das ist etwas so Langes, dass Du es gar nicht ausrechnen kannst!“ – „Nein, denn ich verstehe Dich nicht! Du bist Tausende von meinen Tagen, aber ich habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich sein kann! Hört denn alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn Du einmal stirbst?“ – „Nein“, sagte der Baum, “die währt gewiss länger, unendlich viel länger, als ich denken kann!“ – „Aber dann haben wir ja gleich viel, nur dass wir verschieden rechnen!“


nur ein kleines Kabel

Ich bin nur ein kleines Kabel – 
Gott ist der Strom.

(Mutter Teresa)

Eine winzige kleine Blume von irgendeinem wilden Wegrain,
die Schale einer kleinen Muschel am Strand,
die Feder eines Vogels – das alles verkündet dir,
dass der Schöpfer ein großer Künstler ist.
(Tertullian)

Wer scharf denkt, wird Pessimist.
Wer tief denkt, wird Optimist.

(Henri Bergson)

Es ist schön,
mit den kleinen Dingen glücklich zu sein.

(Jeremias Gotthelf)

Gott ist der Freund des Schweigens.
Schau, wie Bäume, Blumen und Gräser in der Stille.
Schau, wie Sterne, Mond und Sonne
in der Stille ihre Bahnen ziehen!

(Mutter Teresa)

Ich weiß, dass Gott nie mehr von mir verlangen wird, als ich ertragen kann. Ich würde mir nur wünschen, er würde mir nicht gar so viel zutrauen.
(Mutter Teresa)

Ich glaube, je weniger wir besitzen,
umso mehr haben wir zu geben.
Und je mehr wir besitzen,
umso weniger können wir noch geben
(Mutter Teresa)

Gott hat uns nicht zum Erfolg berufen, nur zur Treue

(Mutter Teresa)

Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat,
wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.
(Berthold Auersbach)

Ein freundliches Wort kostet nichts
Und ist doch das schönste aller Geschenke.

(Daphne du Maurier)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Busfahrer steht irritiert vor einer Unterführung. Nur wenige Zentimeter ist sein Fahrzeug zu groß, um problemlos hindurchfahren zu können. Ein Fußgänger kommt auf ihn zu und spricht ihn an: „Lassen Sie doch etwas Luft aus den Reifen, dann müsste es eigentlich funktionieren.“ Der Busfahrer antwortet trotzig: „So einfach ist das nicht, Sie Besserwisser! Ich muss oben ein paar Zentimeter einsparen, nicht unten!“
2. Ein Mann kommt zu einem Uhrmacher und fragt ihn: „Hören Sie, könnten Sie meinen Hund in Ordnung bringen??“ – „Warum das?“ – „Weil er alle fünf Minuten stehen bleibt!“
3. Richter zum Angeklagten: „Nun erzählen Sie uns, wie es Ihnen möglich war, in das sehr gut abgesicherte Haus einzudringen?“ – „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Richter. Die ganze Konkurrenz sitzt auf der Zuhörerbank!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Glück

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Wer die Augen offen hält,
dem wird im Leben manches glücken.
Doch noch besser geht es dem,
der versteht eines zuzudrücken.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Der Friede in deinem Herzen macht den Menschen,
die dir nahe sind, das Leben schön.

(Roger Schutz)

Was du bist,
ist Gottes Geschenk für dich.
Was du daraus machst,
ist dein Geschenk für Gott.

(Anthony Dalla Villa)

Einen Menschen lieben heißt:
Ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.

(Fjodor M. Dostojewski)

Der Mensch liebt es, nur sein Unglück zu beachten,
sein Glück aber zu übersehen.
Würde er aber richtig sehen, so würde er erkennen,
dass ihm beides beschert ist.
(Fjodor M. Dostojewski)

Wir sollen mit unseren Worten so vorsichtig und so sparsam sein,
wie der Geizige mit seinem Gelde.

(Bonaventura)

Kraft für den Tag
Ich bitte dich um die große Kraft
diesen kleinen Tag zu bestehen,
um auf dem großen Weg zu dir
einen kleinen Schritt weiterzugehen.

(Ernst Ginsberg)

Ich wünsche dir, dass es immer wieder etwas gibt,
was dich dankbar macht.
Ein kleines Geschenk, eine liebe Geste, eine große Hilfe.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.