Morgengebet – kleine Glücksmomente

Morgengebet – kleine Glücksmomente

Guter Gott, danke für diesen neuen Tag
und für all das Gute, das vor mir liegt.
Schenke mir offene Augen
für die kleinen Glücksmomente:
ein Lächeln, ein gutes Wort,
eine Begegnung, ein Sonnenstrahl,
ein Moment des Friedens.
Lass mich diese kleinen Geschenke
bewusst wahrnehmen und in meinem Herzen sammeln,
wie kostbare Glassteinchen.
Und wenn der Tag zu Ende geht,
lass mich dankbar zurückblicken
und erkennen, wie reich du mich beschenkt hast.
Schenke mir heute ein dankbares Herz
und lass auch mich für andere
ein kleiner Glücksmoment sein.
Amen.

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.


Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Alles Gute, Aloys



ausgewählte Momente,

Ausgewählte Momente, freundschaftliche Geschenke,
etwas zartes für das Herz, gütig sein, das Wunder fühlen,
Kräfte sammeln oder einfach an jemanden denken.

(Monika Minder)

Gott ist der Arzt der heilt. Gott ist die Liebe.
"Um so mehr wir dem Anderen unsere Liebe schenken,
um so mehr wirkt Gott durch uns
und um so besser können wir Heilung bewirken,
in uns selbst, in Anderen und Allem was uns umgibt.
Ich wünsche dir, dass Du stets die Kraft bekommst,
die Liebe in alle Bereiche deines Lebens fließen zu lassen,
damit überall auf der Welt Heilung geschehen möge."

„Schmunzeliges“
"Liebes Christkind, mein Bruder und ich wünschen uns sooo sehr ein Schlagzeug und eine Trompete. Unser Papa will uns so etwas nicht kaufen. Wir versprechen dir liebes Christkind, wir spielen nur darauf, wenn unser Papa schon schläft!"

Güte ist stärker als Härte.
(Sprichwort)

Ein Mensch ist erst dann wirklich reich,
wenn er mehr besitzt, als Geld kaufen kann:
Mitgefühl, Zeit, Vertrauen und die Bereitschaft, anderen zu helfen.
(Lebensweisheit.)

Das Glück vermehrt sich, wenn man es teilt.

Ich wünsche, dass dein Glück sich jeden Tag erneuere,
dass eine gute Tat dich jede Stund erfreue!
Und wenn nicht eine Tat, so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt zu guten Taten fort.
Und wenn kein Wort, doch ein Gedanke, schön und wahr,
der dir die Seele mach und rings die Schöpfung klar.
(Friedrich Rückert)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 28. September 2026

Evangelium Lukas 9, 46–50

In jener Zeit kam unter den Jüngern der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte sei.
Jesus sah den Gedanken in ihren Herzen.
Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich und sagte zu ihnen:
Wer dieses Kind in meinem Namen aufnimmt,
der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt,
der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.
Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen,
wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb,
und wir versuchten, ihn daran zu hindern,
weil er nicht mit uns zusammen nachfolgt.
Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht!
Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Mit dem heutigen Evangelium schließt bei Lukas der Abschnitt, der mit 9, 1 begonnen hat. Die Jünger sollten in das „Geheimnis des Gottesreiches“ eingeführt werden und allmählich auch ihre eigene Stellung und Aufgabe begreifen. In diesem Zusammenhang steht die Erzählung vom Rangstreit der Jünger und von dem fremden Wundertäter (46–48.49–50). Überlegungen wie die, „wer von ihnen der Größte sei“, können im Jüngerkreis immer und überall auftauchen. Wenn das Evangelium davon im Anschluss an die Leidensweissagung berichtet, wird die Kluft sichtbar, die auch jetzt noch die Jünger von Jesus trennt. Die Antwort Jesu auf die (nicht ausgesprochene) Frage der Jünger ist nicht ohne weiteres verständlich. Das Kind wird nicht als Muster der Demut vorgestellt. Näher liegt der biblische Gedanke, dass Gott auf der Seite der Armen und Geringen steht. Und dahin gehören auch die Jünger Jesu, ist der Kirche für alle Zeiten gesagt. – Das Schlusswort „Wer nicht gegen euch ist, der ist für euch“ weist den Weg der Toleranz und der Achtung vor Gottes Gaben, auch wenn diese nicht im Raum und Dienst der Kirche stehen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)