einander sehr nahe

NÄHE
Eines Tages fragte Mahatma Gandhi: „Warum schreien die Menschen so, wenn sie wütend sind?“ „Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann. „Doch warum schreien sie, wenn die andere Person neben ihnen steht?“, fragte Gandhi erneut. „Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“, erwiderte ein anderer Mann. Gandhi fragte weiter: „Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“ Weitere Antworten folgten, doch keine konnte ihn überzeugen. Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er: „Wollt ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist? Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen. Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien. Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen sie schreien, um einander zu hören. Darum lasst es nicht zu, dass eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen. Sagt keine Worte, die die Herzen auseinandertreiben, denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz so groß ist, dass es keinen Weg mehr zurückgeben wird. Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben. Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander. Weshalb wohl? Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Die Distanz zwischen ihnen ist klein. Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern. Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern. Es genügt, sich anzusehen und die Herzen hören einander. Denn wenn zwei Menschen sich lieben, sind sie einander sehr nahe.“
(Mahatma Gandhi)

die Sonne auf uns wartet

Glück ist, dass auch hinter der dunkelsten Wolke 
jeden Tag die Sonne auf uns wartet.

(Kurt Hörtenhuber)

Die Menschen wären alle Heilige,
wenn sie nur die Ratschläge befolgen würden,
die sie andren geben.
(Pierre Blanchet)

„Schmunzeliges“
„Liebe Nachbarin, ich habe ja nichts dagegen, wenn Ihr Sohn die Rechenaufgaben von meinem Jungen abschreibt, aber dass er ihn verprügelt, wenn die Ergebnisse nicht richtig sind, das geht ja wohl etwas zu weit!“

Liebe ist Leben, Sein, Freiheit, Freude, Glücklichsein, ohne Grenzen.
Sie ist etwas, was man nicht haben kann. Man kann sie aber sein.
Man muss sie nicht suchen, denn alles steckt in uns; wir brauchen bloss zu schaun, jederzeit.
Das Sein lädt uns ein, jederzeit. Jetzt. Die Liebe ist der Weg "nach Hause".

„Niemals wirst Du es bereuen, gut gewesen zu sein!“

(Mutter Teresa)

Bewege dich! Wie die Heiligen drei Könige
Und mache dich auf den Weg und suche das Abseitsgelegene,
das Unscheinbare, bücke dich und wende dich dem Kleinen zu.
Bewege dich! Wie Maria
und höre auf die Stimme deines Herzens,
sag „Ja“, wo du gebraucht wirst.
Bewege dich! Wie Josef
und schütze, beschütze das dir Anvertraute,
die Menschen, die dich brauche.
Bewege dich! Wie Abraham
und verlasse vertraute und gewohnte Wege,
sei offen für das Neue – trotz alle Ängste.
Bewege dich! Wie Mose
und vertraue darauf, dass einer dich führt,
dir den Weg in eine verheißungsvolle Zukunft weist.


erlebt sein Leben

Nur der Denkende erlebt sein Leben,
an Gedankenlosen zieht es vorbei.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Danke Herr für diesen Tag
und hilf mir durch den kommenden.
Danke Herr, für dieses Jahr
und hilf mir durch das kommende.
Danke Herr, für das Leben
und hilf mir in das kommende.
(Meinolf Schneider)

Wer Licht bringt, bringt Freude.
Wer Freud e ringt, verkündet Hoffnung.

(Adalbert Ludwig Balling)

Heilige sind Menschen – ein Mann oder eine Frau –,
in deren Leben etwas von Gott aufleuchtet,
durch die Gottes Liebe und Güte gleichsam hindurchscheinen.

Haltet fest an der Liebe zueinander!
Die Liebe hat viele Gesichter:
Hören aufeinander - das ist die Voraussetzung der Liebe.
Schauen aufeinander - das ist das Erwachen der Liebe.
Denken aneinander - das ist die Pflege der Liebe.
Sich einsetzen füreinander -das ist die Bewährung der Liebe.
Bereitwilliges Verzeihen - das ist die Erneuerung der Liebe.
Dasein füreinander - das ist die Vollendung der Liebe.
(Rose)

Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen,
denn sie hat genug Zeit, sie zu korrigieren.

(Ernst Barlach)

Am Beginn dieses Tages gehen unsere Gedanken zu dir, Gott:
Wir glauben dich in unserer Mitte.
An diesem Morgen suchen wir deine Nähe, Gott:
Wir glauben dich an unserer Seite.
In dieser Stunde hören wir deinen Ruf, Gott:
Wir glauben dich auf unserem Weg.
Die Zeit zwischen gestern und morgen
leben wir im Vertrauen auf dich, Gott:
Wir glauben uns in deiner Hand geborgen.
(Christel Voss-Goldstein)

Nicht starke Mittel sondern starke Geister ändern die Welt.
(Alexandre Dumas)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Mein Bruder muss wirklich sehr krank sein“, meint Eva gegenüber ihrer Freundin, „denn er jammert über Bauchschmerzen, obwohl heute schulfrei ist.“
2. Eine ältere Dame ruft die Feuerwehr an: "Es brennt! Es brennt! So kommen Sie doch! Es brennt! Es brennt!" Fragt der Feuerwehrmann: "Wie kommen wir denn zu Ihnen?" Fragt die Dame:" Ja - haben Sie denn nicht mehr diese kleinen roten Autos?"
3. „Wissen Sie, was mich an Ihren Antiquitäten so stört?“, meint der Kunde zum Kunsthändler. - "Leider nicht." - "Nun es stört mich, dass Sie bei den alten Möbeln so moderne Preise haben..“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen