Ein Nachmittag im Park
„Es war einmal ein kleiner Junge, der Gott kennen lernen wollte. Er wusste, dass es ein weiter Weg sein würde, und so packte er Schokoriegel und Limonade in einen Rucksack und brach auf. Als er drei Häuserblöcke weit gegangen war, traf er auf eine alte Frau. Sie saß auf einer Parkbank und sah den Tauben zu. Der Junge setzte sich neben sie und öffnete seinen Rucksack. Gerade wollte er einen Schluck Limonade trinken, als ihm auffiel, wie hungrig die alte Frau aussah, und so bot er ihr einen Schokoriegel an. Sie nahm ihn dankbar entgegen und lächelte den Jungen an. Ihr Lächeln war so entzückend, dass der Junge es noch einmal sehen wollte, und so bot er ihr auch eine Limonade an. Wieder lächelte die alte Frau dem Jungen zu. Wie sehr er sich freute! Sie saßen den ganzen Nachmittag nebeneinander und aßen und lächelten, aber keiner von beiden sprach auch nur ein Wort. Als es dunkel wurde, merkte der Junge, wie müde er war, er stand auf, um zu gehen, doch schon nach ein paar Schritten, kehrte er um, rannte zu der alten Frau zurück und umarmte sie. Da schenkte sie dem Jungen ihr allerschönstes Lächeln! Als der Junge wenig später nach Hause kam, wunderte sich die Mutter, warum er so glücklich aussah. Sie fragte ihn: „Was hast Du heute gemacht, dass Du so strahlst?“ Er antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen.“ Und noch bevor die Mutter etwas erwidern konnte, fuhr er fort: „Weißt Du was? Sie hat das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe.“ Mittlerweile war auch die alte Frau zu Hause angelangt. Auch sie war überglücklich. Ihr Sohn wunderte sich über ihren zufriedenen Gesichtsausdruck und wollte wissen: „Mutter, was hast Du heute gemacht, dass Du Dich so freust?“ Sie antwortete: „Ich habe im Park gesessen und mit Gott Schokoriegel gegessen.“ Und noch bevor ihr Sohn etwas erwidern konnte, fuhr sie fort: „Weißt Du was? Er ist viel jünger als ich dachte!“
jeden Sturm einen Regenbogen
Ein Tag ohne LÄCHELN
ist ein verlorener Tag.
(Charlie Chaplin)
Gott gebe dir
für jeden Sturm einen Regenbogen,
für jede Träne ein Lachen,
für jede Sorge eine Aussicht,
und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit.
Für jedes Problem, dass das Leben schickt,
einen Freund, es zu teilen,
für jeden Seufzer ein schönes Lied
und eine Antwort auf jedes Gebet.
(Irisches Segensgebet)
„Schmunzeliges“
Patient: "Wie schlimm steht es um mich?"
Darauf der Arzt:" Also wenn ich sie heile, werde ich sicherlich weltberühmt"
Der Brückenbauer
"Du hast einen schönen Beruf", sagte das Kind zum Brückenbauer. "Es muss schwer sein, Brücken zu bauen." "Wenn man es gelernt hat, ist es leicht", sagte er. "Es ist leicht Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen sind viel schwieriger", sagte er, "die baue ich aus Träumen." "Welche anderen Brücken?" fragte das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: 'Ich möchte eine Brücke bauen von der Gegenwart in die Zukunft! Ich möchte eine Brücke bauen von einem Menschen zum anderen, von der Dunkelheit ins Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit in die Ewigkeit über alles Vergängliche hinweg." Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, spürte aber, dass der alte Brückenbauer traurig war. Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte das Kind:" Ich schenke dir meine Brücke. " Und das Kind malte für den Brückenbauer einen Regenbogen
über sich selber lachen
Die Leute, die über sich selber lachen können,
die sind schon auf dem richtigen Weg.
(Isabella Schneider)
„Denken wir an das Heute
und überlassen wir uns dem Herrn,
was den morgigen Tag angeht.“
(Johannes XXIII.)
Habe ein Auge für die kleinen Wunder im Alltag,
die darauf warten, entdeckt zu werden:
die Sonne am Morgen,
die Tautropfen im Garten,
die Ähren auf dem Feld.
In all diesen Wundern hält Gott sich verborgen
und will gefunden werden.
Den Druck musst du loswerden, der auf dich lastet:
Eher wird es dir an keinem Platz der Welt gefallen.
(Seneca)
In deinen Händen steht die Zeit, bei dir bin ich geborgen.
Du bist mein Gott von Ewigkeit, schenkst mir den neuen Morgen.
Dein Atem küsst die Sonne wach, dein Geist hilft auf,
wo ich zu schwach, den nächsten Schritt zu wagen.
Aus deinen Händen schöpfe ich, Kraft, Mut und Lebensfreude.
Mit leeren Händen steh ich da.
Bleib mir in allen Zeiten nah, du Quelle meiner Hoffnung.
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns,
wir müssen uns nach ihr richten.
(Matthias Claudius)
4 Kollegen
Dies ist eine kleine Geschichte über 4 Kollegen namens Jeder, Jemand, Irgendjemand und Niemand. Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und Jeder war sicher, dass sich Jemand darum kümmert. Irgendjemand hätte es tun können, aber Niemand tat es. Jemand wurde wütend, weil es Jeder's Arbeit war. Jeder dachte, Irgendjemand könnte es machen, aber Niemand wusste, dass Jeder es nicht tun würde. Schließlich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat, was Irgendjemand hätte tun können.
Kommt mit an einen einsamen Ort,
wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.
(Mk 6,31)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Malermeister verrechnete für Ausbesserungsarbeiten in einer Kirche 480 Euro. Im Einzelnen führte er folgende Arbeiten an: „ Die 10 Gebote ausgebessert. Dem Gesicht des Moses mehr Ausdruck verliehen. Der keuschen Susanna das Haar neu gefärbt. Dem hl. Petrus einen neuen Zahn eingesetzt. Pontius Pilatus einen Finger ergänzt. Die heruntergekommene Maria Magdalena in Ordnung gebracht. Dem Himmel einige neue Sterne hinzugefügt.
2. Ein Gemeindemitglied berichtete: „Ich habe im nahe liegenden Wald unerlaubt Hirsche erlegt. „Darauf der Pfarrer: „Wie oft?“ – „Herr Pfarrer, ich möchte beichten, nicht prahlen!“
3. Mutter Holzwurm treibst ihren Nachwuchs an: „Los, Kinder, beeilt euch, das Essen wird sonst morsch!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

