Eine kleine Geschichte
Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise. Er lief eine ganze Weile und kam in einen kleinen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau. Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder – noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig. Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort. Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln. Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!" Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussah. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen – und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."
„Schmunzeliges“
Der Lehrer erklärt: „Ein Haus hat sieben Stockwerke. Von einem zum anderen Stockwerk führen jeweils zwanzig Stufen. Klaus, sag mir, wie viele Stufen muss man hochsteigen, um vom Erdgeschoss in den siebten Stock zu gelangen?“ Klaus: „Alle!
leuchtende Perle
Die Vergangenheit ist klar wie Wasser,
die Zukunft dunkel wie schwarzer Lack
und die Gegenwart eine leuchtende Perle in meiner Hand.
(östliche Weisheit)
Dank
Herr, wir erkennen staunend und dankbar,
wie reich du uns gesegnet hast.
Du lässt uns säen und ernten, arbeiten und genießen,
forschen und finden, planen und verwirklichen!
Wir danken dir für die Ernten auf allen Gebieten:
Für den Ertrag an materiellen Gütern,
für neue Erkenntnisse und menschliches Reifen;
Für alles, was uns Freude bereitet,
für den Reichtum menschlicher Liebe
und was unser Leben erfüllt.
Hilf uns, die Dinge dieses Lebens so zu gebrauchen,
dass sie uns zum Segen sind.
Und lass uns im Geiste deines Sohnes
das Leben einander leichter und schöner machen.
„Schmunzeliges“
Der Arzt horcht den Bauch eines Patienten ab, der über Magenschmerzen klagt und meint: „Das ist nichts ernstes, es hört sich nach einem Machtkampf zwischen Schweinshaxe und Pfirsichkompott an!“
Dankbarkeit ist ein Lebensstil,
der alles einschließt und bei dem Gott im Mittelpunkt steht.
für jeden Menschen
Für jeden Menschen ist irgendwo
Ein Stückchen Himmel auf Erden.
(Phil Bosmans)
Wir brauchen uns nicht immer wieder zu ändern,
es genügt vollkommen, wenn wir uns entfalten.
(Ernst Ferstl)
"Was gibt es Neues?"
Ich erzählte gern die Geschichte von einem Posaunenmeister, den ich eines Morgens fragte: "Was gibt es Neues?" Er antwortete: "Ich habe eben gelesen: "Seine Güte ist alle Morgen neu." Das ist jeden Tag das Aller-, Allerneueste! Aktueller als die Nachrichten aus Radio und Fernsehen oder sonst etwas. Zugleich ist es eine Aktualität, die unsere Existenz täglich betrifft.
(Wilhelm Busch)
Wer der Liebe auf die Spur kommt,
kommt Gott auf die Spur.
(Hella Blum)
Der Wert der Zeit
Um den Wert eines Jahres zu erfahren,
frage einen Schüler, der sein Abitur nicht geschafft hat.
Um den Wert eines Monats zu erfahren,
frage eine Mutter, deren Kind zu früh geboren wurde.
Um den Wert einer Woche zu erfahren,
frage den Herausgeber einer Wochenzeitung.
Um den Wert einer Stunde zu erfahren,
frage frisch Verliebte, die es kaum erwarten können, sich zu sehen.
Um den Wert einer Minute zu erfahren,
frage Menschen, die ihr Flugzeug verpasst haben.
Um den Wert einer Sekunde zu erfahren,
frage jemanden, der einen Unfall verhindern konnte.
Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren,
frage einen Sportler, der bei der Olympiade
knapp am Sieg gescheitert ist.
Gib der Zeit deinen eigenen Wert und vergiss nie
die Zeit für dich selbst!
Ein Augenblick der Stille:
ein Lichtblick, der durch den Tag begleitet.
(Friederike Weichselbaumer)
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns,
wir müssen uns nach der Wahrheit richten.
(Matthias Claudius)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Mein Onkel ist Numismatiker“, erzählt Paul seinem Freund. „Was ist denn das?“ erkundigt sich dieser. „Das ist einer der Münzen sammelt.“ „Toll, diese Fremdwörter“, staunt der Angesprochene. „Früher sagte man einfach Bettler!“
2. Fritz beschwert sich bei der Bedienung: „Herr Ober, wo bleibt mein Essen?“ Der Ober mustert den Gast eine Weile und meint dann: „Jetzt fällt´s mir wieder Sie sind der Herr mit den Schweinsohren, nicht wahr?“
3. Richter zum Angeklagten: „Bisher haben Sie immer in Lebensmittelgeschäften Ihre Einbrüche verübt. Warum haben Sie diesmal in einem Büro einen goldenen Kugelschreiber gestohlen?“ – „Ich wollte damit einen Schlussstrich unter mein bisheriges Leben machen.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

