„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Gott, du kommst zu uns und wohnst unter uns,
wenn Menschen geschwisterlich miteinander umgehen,
wenn wir am anderen entdecken, was auch uns bewegt,
wenn wir einander nahe kommen im gemeinsamen Suchen und Fragen.
(Klaus Nargorni)
Alles in dir darf sein.
Alles ist von der Liebe Jesu Christi umarmt.
Und du selbst umarmst es mit deiner Liebe.
(Anselm Grün)
Lass jedes Wort, bevor du es aussprichst drei Pforten passieren.
An der ersten wird es gefragt: "Ist es wahr?"
an der zweiten: "Ist es nötig?"
und an der dritten: "Ist es nett?"
Ein Mensch, der nicht dankt, dessen Denken wird finster.
(H.P. Royer)
Vergiss es nie:
Dass du bist, war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie:
Dass du lebst, war eines anderen Idee,
und dass du atmest, sein Geschenk an dich.
Vergiss es nie:
Niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt so, wie du´s grad tust.
Vergiss es nie:
Niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weißt, gewusst.
Vergiss es nie:
Dein Gesicht hat niemand sonst auf der Welt,
und solche Augen hast alleine du.
Vergiss es nie:
Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn du kannst leben! Niemand lebt wie du.
Du bist gewollt,
kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist eine Gedanke Gottes,
ein genialer dazu.
Du bist du.
(Jürgen West)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
heute wieder begegnet
„Liebe Mia, schön, dass wir uns heute wieder begegnet sind!“
In der Markuskapelle durfte ich um die Mittagszeit Aurelia und Emil taufen. Bei der Tauffeier von Emil war auch Mia als Gast dabei. Vor einigen Jahre durfte ich Mia taufen. Das Wiedersehen, das wertvolle Gespräch, das freundliche und wertschätzende Miteinander…. zu spüren - hey, sie macht einen tollen Weg – einfach schön!
Ich freue mich immer sehr, wenn ich junge Menschen treffe, die ich ein Stück des Weges begleiten durfte.
„Liebe Mia, schön, dass wir uns heute wieder begegnet sind!“
Dankbar, Aloys
Es sind Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.
(Guy des Maupassant)
Mögen deine Sorgen gering,
deine guten Wünsche für dich aber zahlreich sein,
und nur das Glück trete durch deine Tür.
(irischer Segenswunsch)
„Schmunzeliges“
Als kleiner Junge stand Maathes in der Grabenstraße vor einer Haustür und wollte schellen. Der Klingelknopf war aber zu hoch für Maathes. Da kam der Herr Bischof vorbei, sah das und fragte: 'Na Kleiner, soll ich Dir helfen?'
" Jao" sagte Maathes und der Herr Bischof klingelte. Als er fertig war ,sagte Maathes zum Bischof : " Jetzt müssen mir awer schnell laafen! "
Ein treuer Freund ist wie Medizin im Leben.
Er ist ein wundervoller Schutz.
(Johannes Chrysostomus)
„Schmunzeliges“
Dietmar geht mit seiner Frau spazieren. Er mustert ein anderes Pärchen und brummelt.“ Seltsam, die dümmsten Kerle bekommen immer die schönsten Frauen!“ Da errötet sie und haucht: „Ach, du alter Schmeichler!“
Eine Diskussion hat nur dann einen Sinn,
wenn man nicht von vornherein entschlossen ist, Recht zu behalten.
(Hans Clarin)
Dir alles an
Guter Gott,
mit liebender Aufmerksamkeit blicke ich auf diesen Tag.
Ich danke Dir, vertraue Dir alles an
und bitte um Deinen Frieden für diese Nacht.
Amen.
Den Tag anschauen
Mit Liebender Aufmerksamkeit - ohne gleich zu werten - mich dem zuwenden, was heute war: In mir, durch mich, um mich ...
Stunde für Stunde, Ort um Ort, Begegnung nach Begegnung an mir vorbeiziehen lassen; es geht nicht um Vollständigkeit, sondern um Verweilen bei dem, was sich anbietet. Empfindungen (Sinneswahrnehmungen), Gefühle (Freude, Ärger, Angst), Gedanken, die ich hatte, können wieder aufsteigen, andere melden sich neu.
Wo nahm ich Spuren Gottes wahr, wo nicht? Wo verspürte ich Gottes Geist, wo nahm ich Widerstände und Umtriebe vom Ungeist wahr? "Herr, was wolltest Du mir mit all dem sagen?"
Vor Gott bringen, was ich wahrgenommen haben: Was ist in mir da? Freude, Betroffenheit, Unruhe, Trauer. Was war gut, was lässt mich hoffen? Was ist da an Ungelöstem, an Wunden oder Schuld; was beschäftigt mich jetzt noch, was macht mir jetzt noch zu schaffen?
Mich neu Gott anvertrauen: "Herr, in deine Hände lebe ich mein Leben!" - Was lege ich alles in Gottes Hand? Mein Empfinden vom Tag in einer körperlichen Geste ausdrücken.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Schlafe gut, Aloys

