01. Dezember
5 Jahre sind vergangen
das Geschehene ist nicht vergessen
viele Fragen sind geblieben
viele Wunden schmerzen immer noch
viele Erinnerungen berühren
Guter Gott, ich bitte weiterhin um Kraft, Segen, Trost, Heil, Ermutigung, ….
und weiterhin um wertvolle Begleitung, wichtige Solidarität, offene Herzen.
Amen
Legen wir alles in Gottes Hände …
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Folgende Gedanken habe ich am 01.12.2020 abends gepostet.
Vorhin kam ich als Notfallseelsorger zurück. Ich weiß nicht, wann ich mich jemals so betroffen, hilflos, traurig, …. gefühlt habe. Leider hinterlässt das heutige schreckliche Ereignis in unserer schönen Stadt Trier nur Opfer. Gleich werde ich in die Kirche gehen. Dort werde ich Kerzen anzünden, an die Toten, Verletzten, Angehörigen denken und um ganz, ganz viel Kraft bitten für all die Menschen, die jetzt unendlich traurig und so fassungslos sind. Und eine Frage werde ich meinem „Chef“ im Himmel heute auch fragen: „Warum?“ Gruß, Aloys
zusammen bitten und danken
Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: „Du, große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin. Ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und du mich fütterst, wenn du mir hilfst etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte dich: bleib in meiner Nähe und halte mich.“ Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: „Du, kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf, weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil ich mit dir kleine und wunderbare Dinge entdecke, weil ich diene Wärme spüre und dich lieb habe, weil ich mit dir zusammen bitten und danken kann.“
„SCHMUNZELIGES“
Opa macht auf dem Sofa sein Mittagsschläfchen und beginnt nach einiger Zeit zu schnarchen. Fritzchen geht zu ihm und dreht an seinem Jackenknöpfchen. Die Mutter schimpft: „Lass bitte den Opa in Ruhe schlafen!“ Darauf Fritzchen: „Tu ich ja, ich will ihn nur ein bisschen leiser stellen!“
Angesicht hell wird
Es ist unmöglich, das ein Mensch in die Sonne schaut,
ohne, dass sein Angesicht hell wird.
(Friedrich von Bodelschwingh)
Mein Gott,
für das andere Licht, das du meiner Seele gegeben hast: Dank.
Für die Ruhe, die du meiner Seele gegeben hast: Dank.
Und noch bevor es Tag wird, werde ich von neuem malen:
Bilder für dich von Erde und Himmel.
(Marc Chagall)
Nehmt Gottes Melodien in Euch auf.
(Ignatius von Antiochia)
„SCHMUNZELIGES“
Ein Mathematikprofessor wurde von einem Auto angefahren. Der Autolenker beging Fahrerflucht. Nach einiger Zeit kommt ein Polizist und fragt: „Haben Sie sich die Nummer des Wagens gemerkt, mein Herr? – „Das nicht, aber die Quersumme war 21!“
Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder:
Sie geben das Empfangene zehnfach zurück.
(August von Kotzebue)
„SCHMUNZELIGES“
„Rudi, wie heißt die Gegenwart von trinken?“ – „Ich trinke!“ – „Richtig, und wie heißt die Zukunft?“ – „Ich bin betrunken!“
Keiner ist wie Du!
Niemand berührt mein Herz so wie Du.
Wo auch immer ich noch suche, o Herr, es bleibt:
Keiner ist wie Du!

