bin ich aufgewacht

Morgengebet – nicht nur für Kinder

Wie fröhlich bin ich aufgewacht,
wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht!
Behüte mich auch diesen Tag,
dass mir kein Leid geschehen mag.
Amen.


Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein.
Steh in jeder Not mir bei,
halte mich von Sünden frei.
Führe mich an deiner Hand,
in das himmlische Vaterland.
In dieser Nacht ich bitte dich,
beschütze und bewache mich.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.


Alles Gute, Aloys


lass dein Licht leuchten

„Lass Dein Licht leuchten!“
Weit von hier entfernt in einer kleinen Stadt hatte ein junger Mann sein Geschäft eröffnet – einen Krämerladen an der Kreuzung zweier Straßen. Es war ein guter Mann. Er war ehrlich und freundliche und die Menschen mochten ihn. Sie kauften seine Waren und erzählten ihren Freunden von ihm. Als sein Geschäft florierte, vergrößerte er den Laden. Im Laufe der Jahre machte er aus seinem kleinen Laden eine große Ladenkette. Eines Tages wurde er ins Krankenhaus eingeliefert und die Ärzte befürchteten aufgrund einer Krebserkrankung, die sie bei ihm festgestellt hatten, dass er nicht mehr lange leben würde. Also rief er seine drei Söhne zusammen und erzählte ihnen Folgendes: „Einer von Euch soll mein Nachfolger in dem Unternehmen werden, das ich über Jahre aufgebaut habe. Um entscheiden zu können, wer von Euch sich am meisten dafür eignet, die Firma zu übernehmen, werde ich jetzt jedem von Euch einen Dollar geben. Geht hinaus und kauft etwas für diesen Dollar und wenn Ihr heute Abend an mein Krankenbett zurückkommt, soll das, was Ihr für den Dollar gekauft habt, das ganze Krankenzimmer von einer Ecke zur anderen ausfüllen.“ Die Söhne waren ganz aufgeregt bei der Aussicht, solche ein erfolgreiches Unternehmen führen zu dürfen. Sie gingen in die Stadt, um etwas für den Dollar zu kaufen. Als sie am Abend zurückkamen, fragte der Vater: „Sohn Nummer ein, was hast Du mit Deinem Dollar gemacht?“ „Nun Dad“, sagte der Sohn, „ich ging zur Farm meines Freundes, gab ihm meinen Dollar und bekam von ihm zwei Fuder Heu.“ Er ging kurz nach draußen und holte die zwei Fuder Heu. Er schnitt die auf und fing an, das Heu in der Luft zu verteilen. Einen Moment lang war der Raum voll von Heu. Nach wenigen Augenblicken aber lag das Heu auf dem Boden verstreut und füllte nicht mehr den Raum von einer Ecke bis zur anderen, wie es der Vater gefordert hatte. „Gut, Sohn Nummer zwei, was hast Du mit Deinem Dollar gemacht?“ „Ich bin ins Kaufhaus gegangen und habe zwei mir Federn gefüllte Kopfkissen gekauft.“ Er holte die beiden Kopfkissen herein, machte sie auf und verteilte die Federn im ganzen Raum. Nach und nach sanken jedoch alle Federn zu Boden und der Raum war immer noch nicht gefüllt.
„Und Du, Sohn Sommer drei“, sprach der Vater, was hast Du mit Deinem Dollar getan?“ „Ich nahm meinen Dollar, Dad, und ging zu so einem Laden, wie Du ihn vor Jahren gehabt hast“, erzählte der dritte Sohn. „Ich gab dem Besitzer meinen Dollar mit der Bitte, ihn zu wechseln. Fünfzig Cent gab ich für einen warmen Schal, den ich in diesem Winter brauchen werde. Dann spendete ich vierzig Cent an eine Wohltätigkeitsorganisation in unserer Stadt. Von den restlichen zehn Cent habe ich zwei Sachen gekauft.“ Der Sohn fasste in seine Tasche und holte eine Kerze und eine Streichholzschachtel heraus. Er zündete die Kerze an, schaltete das Licht in dem Krankenzimmer aus und der Raum war erfüllt. Von einer Ecke zur anderen war der Raum voll – nicht mit Heu und nicht mit Federn, sondern mit Licht! Der Vater war hocherfreut. „Gut gemacht, mein Sohn. Du wirst mein Nachfolger werden, denn Du hast eine wichtige Sache im Leben verstanden. Du hast begriffen, dass Du Dein Licht leuchten lassen musst. Und das ist gut.“
Nico Qubein

„SCHMUNZELIGES“
Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibt es noch die Volksvertreter .....


macht sichtbar

Ein Leben aus dem Glauben 
macht einen unsichtbaren Gott sichtbar.


Für Menschen da sein ist kein Job, der erledigt werden kann.
Sondern eine Aufgabe, die erfüllt werden muss.
Und alle, die sie erfüllen, brauchen starken Halt und große Kraft,
sie brauchen Zuversicht, Geborgenheit und Hoffnung.
Für all das ist der christliche Glaube die größte Quelle.
Glaube gibt Menschen Kraft und das macht Seelen gesund.
Anders gesagt:
Je tiefer die Wurzeln des Auftrags am Menschen, desto höher kann er wachsen.
Glaube gibt beiden Kraft – dem Menschen der Begleitung braucht
und dem, der ihm hilft, es zu geben.
Glaube und Vertrauen machen Menschen immer stärker:
Glaube kann Berge versetzen.

Advent - Tage der Vorfreude; Tage der hohen Zeit des Herzens.
(K.G. Aumann)

Advent – für uns eine Zeit
„Die Zeit bleibt stehen“ - „Sich die Zeit vertreiben“
„Die Zeit vergeht wie im Flug“ - „Man muss die Zeit nutzen“
„Deine Zeit ist gekommen“ - „Die Zeit ist reif“
„Es ist höchste Zeit“ - „Alles hat seine Zeit“
„Die Zeit heilt Wunden“ - „Die gute alte Zeit“
„Kommt Zeit – kommt Rat“ - „Zeit verschenken“

Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
(Ps 25,4)

Die Fröhlichen sind die wahren Besitzer,
denn die Welt gehört denen,
die sich ihrer freuen.

(Samuel Smiles)

Es braucht der Mensch den Menschen,
wenn er zu sich selbst und auch zu Gott hinfinden will.

(Carl Peter Fröhling)

Ich glaube, dass wir alle etwas in uns tragen,
das sich entzündet beim Anblick oder durch Kenntnis eines anderen,
und dass wir alle ein Licht für die anderen sind.

(Albert Schweitzer)

Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und fröhlich sein
über all das Gute, das er dir gegeben hat.
(Deuteronomium 26,11)

Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
(Psalm 111,2)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Fragt der Ober den Gast: „Essen Sie gern Wild?“ Meint der Gast: „Nein, lieber ruhig und gediegen.“
2. „Sagen Sie“, fragt der Patient nach der fünften Röntgenaufnahme etwas ungeduldig, „bin ich hier im Krankenhaus oder in einem Fotoatelier?“
3. Wer von euch kann erklären, was Verantwortung bedeutet?“, fragt die Lehrerin. Andreas meldet sich: „Von meinem Hemd sind alle Knöpfe abgefallen bis auf einen. Der trägt jetzt die volle Verantwortung!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen