das wahre Glück

Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt,
sondern in dem was man gibt.

(Johannes Chrysostomus)

Die Wahrheit ist das zuverlässigste Fundament des Glücks.
(Maximilian Kolbe)

„SCHMUNZELIGES“
Der Lehrer: „Welches ist das älteste Musikinstrument?“ – Fritz antwortet: „Die Ziehharmonika. Die hat so viele Falten.“

Kleine Feiertage
Feiern kann man jeden Tag.
Komm, wir feiern unser Leben,
feiern, dass die Sonne noch am Himmel,
dass die Bäume Schatten spenden,
dass die Vögel fröhlich pfeifen,
dass es blüht an allen Enden.
(Doris Bevenitz)

Begrüßt dich am Morgen ein freundliches Gesicht,
ein gutes Wort, ein Liebesdienst,
so durchsonnt es dir dein Herz für den ganzen Tag.

(Karl Leberecht Immermann)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Berliner kommt nach München und fragt einen Bayern: „Sach mal, wo kannste hier was erleben?“ – „Im Hofbräuhaus“, lautet die Antwort. „Da steigst du einfach auf den Tisch und sagst lauthals: „I bin a Preiß´! Dann kannst du was erleben.“

Unser Eigentum ist nur das was uns keiner nachmachen kann.
Dazu gehört auch unser Sein.

(Rahel Vanhagen)


Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen,
das Alter die Zeit, sie auszunützen.

(Jean-Jacques Rousseau)

Weihnachtslicht

Die Geschichte vom Weihnachtslicht
"Als die Engel den Hirten verkündet hatten, dass im Stall von Bethlehem der König der Welt geboren worden war, da suchte jeder nach einem passenden Geschenk, das er dem Kind in der Krippe mitbringen wollte. Die Hirten liefen auseinander, verabredeten sich aber, dass sie sich nach kurzer Zeit treffen wollten, um gemeinsam zum Stall zu gehen, das Kind anzubeten und ihre Geschenke zu überbringen. „Ich bringe ein Schäfchen mit!“, meinte der eine. „Ich eine Kanne voll frischer Milch!“, sagte ein anderer. „Und ich eine warme Decke!“, rief ein Dritter. Unter den Hirten war aber auch ein Hirtenknabe. Der war bettelarm und hatte nichts, was er dem Kind schenken konnte. Traurig lief er zum Schafstall und suchte in dem winzigen Eckchen, das ihm gehörte, nach etwas, was er vielleicht doch mitbringen konnte. Aber da war nichts, was auch nur den Anschein eines Geschenkes hatte. In seiner Not zündete der Hirtenknabe eine kleine Kerze an und suchte in jeder Ritze und in jeder Ecke. Doch alles Suchen war umsonst. Da setzte er sich endlich mitten auf den Fußboden und war so traurig, dass ihm die Tränen an den Wangen hinunterliefen. So bemerkte er auch nicht, dass ein anderer Hirte in den Stall gekommen war und vor ihm stehen blieb. Er erschrak richtig, als ihn der Hirte ansprach: „Da bringen wir dem König der Welt alle möglichen Geschenke. Ich glaube aber, dass du das allerschönste Geschenk hast!“ Erstaunt blickte ihn der Hirtenknabe mit verweinten Augen an. „Ich habe doch gar nichts!“, sagte er leise. Da lachte der Hirte und meinte: „Schaut euch diesen Knirps an! Da hält er in seiner Hand eine leuchtende Kerze und meint, er habe gar nichts!“ „Soll ich dem Kind vielleicht die kleine Kerze schenken?“, fragte der Hirtenknabe aufgeregt. „Ja!“, antwortete der Hirte. „Sie ist hell und macht warm.“ Da stand der Hirtenknabe auf, legte seine Hand schützend vor die kleine Flamme und machte sich mit dem Hirten auf den Weg. Als die Hirten mit ihren Geschenken den Stall erreichten, war es dort kalt und dunkel. Als aber der Hirtenknabe mit seiner kleine Kerze den Stall betrat, da breitete sich ein Leuchten und eine Wärme aus, und alle konnten Maria und Josef und das Kind in der Krippe sehen. So knieten die Hirten vor der Krippe und beteten den Herrn der Welt an, das kleine Kind mit Namen Jesus. Danach übergaben sie ihre Geschenke. Der Hirtenknabe aber stellte seine Kerze ganz nah an die Krippe, und er konnte deutlich das Leuchten in Marias und Josefs Augen sehen. „Das kleine Licht ist das allerschönste Geschenk!“, sagten die Hirten leise. Und alle freuten sich an dem schönen Weihnachtslicht, das sogar den armseligen Stall warm und gemütlich machte. Der Hirtenknabe aber spürte, wie in ihm selbst eine Wärme aufstieg, die ihn immer glücklicher machte. Und wieder musste er weinen. Jetzt weinte er aber, weil er sich so glücklich fühlte.

„SCHMUNZELIGES“
Die Frau des Jägers serviert stolz den ersten Fasan, den ihr Mann erlegt hat. Dieser fragt: „Und, womit hast du ihn gefüllt?“ „Wieso gefüllt? Der war doch gar nicht leer!“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 01. Januar 2026

Evangelium Lukas 2, 16–21


In jener Zeit eilten die Hirten nach Betlehem
und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie von dem Wort,
das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde.
Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott
und priesen ihn für alles, was sie gehört und gesehen hatten,
so wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte,
gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte,
bevor das Kind im Mutterleib empfangen war.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus wurde in die Ordnung des Ersten Bundes hineingeboren und hat sich dem Gesetz unterstellt. Sein Name Jesus (Jeschua, Josua: Jahwe rettet) deutet an, was er sein wird: Retter, Heiland der Welt; in Mt 1, 21 wird erklärt: „denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen“.

Herrlicher Gott, im Laufe des Jahres nehme ich dich viel zu oft als Selbstverständlichkeit und vergesse über dich zu staunen. Ich bitte dich, offenbare dich mir in diesem Jahr immer wieder ganz neu. Ich will mich immer neu von dir begeistern und beeindrucken lassen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)