friedvoll umgehen

…. eine schöne Geschichte

Nägel im Zaun

Es war einmal ein Junge mit einem schwierigen Charakter. Er war aufbrausend, und ständig stritt er mit anderen, oft um Kleinigkeiten. Eines Tages gab ihm sein Vater einen Beutel mit Nägeln mit folgendem Auftrag; Jedes Mal, wenn er wütend wird, die Geduld verliert oder streitet, solle er einen Nagel in den Gartenzaun schlagen. Am ersten Tag schlug der Junge 17 Nägel in den Zaun. Doch in den folgenden Wochen wurden die Nägel, die er einschlagen musste, nach und nach weniger. Er war zu der Einsicht gekommen, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als ständig Nägel einzuschlagen. Schließlich kam der Tag, an dem er keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Er ging zu seinem Vater und erzählte es ihm. Der lobte ihn und bat ihn, nun an jedem Tag einen Nagel wieder herauszuziehen, an dem es ihm wieder gelang, sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle zu halten. Viele Tage vergingen, denn es steckten ja viele Nägel im Zaun. Aber dann war es geschafft, und der Sohn konnte seinem Vater berichten, dass alle Nägel aus dem Zaun entfernt seien. Bedächtig ging der Vater mit dem Sohn zum Zaun und sagte zu ihm: „Mein Sohn, du hast dich in den letzten Wochen sehr gut benommen. Aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast .Er wird nie mehr der gleiche sein. Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden zurück – wie diese Löcher im Zaun. Und diese Wunden, die du durch Worte verursachst, tun genauso weh, wie eine körperliche Wunde. Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Sei also in deinem weiteren Leben sehr achtsam mit deinen Worten, denn nur wenige Menschen sind in der Lage, dir wirklich aus tiefstem Herzen und voller Liebe zu verzeihen, so dass Heilung für euch beide geschehen kann.“ Sehr nachdenklich gingen sie zum Haus zurück. Als Erinnerung an die Worte seines Vaters trug der Sohn stets einen kleinen Nagel bei sich, den er in besonders schwierigen Situationen liebevoll mit der Hand umschloss, und so gelang es ihm, mit allen Menschen friedvoll umzugehen.

„Schmunzeliges“
Sekretärin zum Chef: „Heute haben wir wieder eine Menge Binnenpost!“ – „Was soll das heißen?“ fragt dieser. „Die Briefe fangen alle an: Wenn Sie nicht binnen zwei Wochen ….!“

Ich wünsche dir Erfolg nach all deinen Mühen.
Dann vergiss nicht, dass es noch etwas Anderes gibt als rastloses Schaffen.
Gönn dir auch einmal Pausen und freu dich des Lebens.
(Jutta Metz)

Geduld und Ruhe,
das sind zwei schöne Eigenschaften.
(Johannes XXXII.)

an dem man nicht gelacht hat

Der verlorenste aller Tage, ist der, 
an dem man nicht gelacht hat.
(Nicolas Chamfort)

„Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.“


„Schmunzeliges“
„Was macht eigentlich dein Mann?“ – „Der ist bei der Polizei.“ – „Wie gefällt es ihm dort?“ – „Das weiß ich nicht, er wurde erst vor zwei Stunden abgeführt.“

Das Fasten ist die Speise der Seele.
Wie die körperliche Speise stärkt,
so macht das Fasten die Seele kräftiger
und verschafft ihr bewegliche Flügel,
hebt sie empor und lässt sie über
himmlische Dinge nachdenken.

„Schmunzeliges“
„Sofort lässt du das Tischtuch mit dem Rotweinfleck in Ruhe“ schimpft die Mottenmutter ihr Kleines, „für Alkohol bist du noch viel zu jung!“

Wir müssen immer daran denken,
dass andere schlechter dran sind als wir.
Der beste Weg den eigenen Schmerz zu lindern,
besteht darin, die Last anderer auf sich zu nehmen.
(Hermann Multhaupt)