sondern die Hoffnung

Wer einen Menschen zum Lachen bringt,
tut ein gutes Werk.

(aus Indonesien)

Nicht das Straucheln ist entscheidend,
sondern das Wiederaufrichten,
nicht die Resignation, sondern die Hoffnung.
(Franz Kardinal König)


Im Schweigen mag der Mensch
am besten seine Lauterkeit bewahren.

(Meister Eckhart)

„Schmunzeliges“
Tom kommt weinend nach Hause. "Was ist passiert?", fragt die Mutter besorgt.
"Im Kindergarten wussten alle, dass der Storch die Babys bringt. Nur ich bin mit deiner doofen Geschichte von Mann und Frau und der besonderen Umarmung aufgefallen."

Wo immer du Gutes beginnst,
erbitte im stillen Gebet das Gott es vollende.

(Benedikt von Nursia)

Wir müssen das Loslassen lernen.
Es ist die große Lektion des Lebens.

(Julie Schlosser)

wir feiern Aschermittwoch

…. das heutige Video von Florian und mir bei YouTube zum Aschermittwoch:
www.youtube.com/watch?v=cbVpCinjNN0


SICH SELBST!
Zu einem heiligen Mann, der fastend und betend in der Wüste an einer kleinen Wasserstelle lebte kam eine Gruppe neugieriger Touristen. Er war gerade damit beschäftigt, Wasser aus der Zisterne heraufzuziehen. Sie fragten ihm: „Sagt doch, was für einen Sinn hat euer Fasten?“ Der heilige Mann forderte sie auf: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Sie beugten sich über den Rand und sahen, wie sich das Wasser in vielen kleinen Wellen kräuselte, und sie antworteten: „Wir können nichts sehen!“ Nun ließ er sie eine Weile schweigend warten und forderte sie erneut auf: „Schaut in den Brunnen, was seht ihr jetzt?“ Sie beugten sich erneut über den Rand und sahen nun im still und glatt gewordenen Wasserspiegel ihr eigenes Bild. Der Heilige aber sprach: „Das ist der Sinn des Fastens: Man erkennt sich selbst!“

„Schmunzeliges“
„Meine Frau träumte heute Nacht, sie wäre mit einem schwerreichen Mann verheiratet“, erzählt ein Ehemann seinem Kollegen. – „Du Glücklicher, meine Frau glaubt das am Tage.“

Lass uns in deinem Namen Herr,
die nötigen Schritte tun.
1. Gib uns den Mut, voll Glauben, Herr,
heute und morgen zu handeln.
2. Gib uns den Mut, voll Liebe, Herr,
heute die Wahrheit zu leben.
3. Gib uns den Mut, voll Hoffnung, Herr,
heute von vorn zu beginnen.

Dein Name sei dein Leben, drum ward er dir gegeben.
Er leite als ein Segen dein ganzes Erdenleben.
Sei besorgt um deinen Namen,
denn er begleitet dich treuer,
als tausend kostbare Schätze.


„Schmunzeliges“
Der Lehrer bittet Fritzchen zu schätzen, wie hoch die Schule ist. “1,30m”, antwortet Fritzchen.
“Und wie kommst du darauf?”, fragt der Lehrer. “Ich bin 1,50m und die Schule steht mir bis zum Hals.”

Segenswunsch
Mögen die Segnungen jeden Tages die sein,
die Du am meisten brauchst.
(irischer Segenswunsch)

40 Tage Aschermittwoch

Liebe Leserin, lieber Leser!
Karneval ist vorbei. Heute ist Aschermittwoch. Es beginnt die Fastenzeit.
Uns allen wünsche ich gute 40 Tage auf Ostern hin. Gruß, Aloys


40 wird in der Bibel als eine bedeutende Zahl verwendet, oft als Zeitspanne der Prüfung, Buße oder Vorbereitung. z.B.
Sintflut: Die Togen der Sintflut dauerte 40 Tage und Nächte.
Mose auf dem Berg Sinai: 40 Tage Fasten/Prüfung, bevor er die Tafeln empfing.
Israel in der Wüste: 40 Jahre Wandern als Zeit der Vorbereitung auf das gelobte Land.
Jesus in der Wüste: 40 Tage Fasten und Versuchung durch Satan.

Mit dem Aschermittwoch fängt in der katholischen Kirche die Fastenzeit an. Fasten bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. In der Bibel heißt es, dass Jesus 40 Tage in der Wüste verbracht habe, um zu fasten und zu beten. Die Fastenzeit soll daran erinnern und dauert deshalb auch 40 Tage. Weil an Sonntagen und Feiertagen nicht gefastet wird, dauert der ganze Zeitraum insgesamt etwas länger. Aschermittwoch ist genau am 46. Tag vor dem Ostersonntag. Der Aschermittwoch heißt so, weil an diesem Tag den Gläubigen beim Gottesdienst in der Kirche ein Kreuz aus Asche auf der Stirn gezeichnet wird. Es wird dadurch daran erinnert, dass alles vorbei geht und zum Leben auch der Tod gehört.

Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium (Markus 1,15)

Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.
(vgl. Genesis 3,19)

Fasten
Meiner Meinung nach ist Fasten Ausdruck der Freude, der Vorfreude auf Ostern.
Es ist verbunden mit dem Gebet, mit dem Aufheben des Herzens zu Gott.
Fasten ist immer das, was uns die guten Werke kosten.
Das mehr oder weniger Essen beim Fasten ist gar nicht so wichtig.
(David Steindl-Rast)

Fasten heißt lernen, mit den einfachen Dingen glücklich zu sein.
(Phil Bosmans)

Gebet - mein Leben vor Gott stellen:
* Gott danken für alles, was ich habe und kann und anderen verdanke; * Gott bitten, mich in meinen Unzulänglichkeiten und Wünschen anzunehmen; * Gott loben und preisen und ihn als Urheber und Erhalter alles Guten bekennen. Gebet ist sprechender Glaube.

Fasten - mein Leben bedenken und eventuell ändern:
* Ich könnte auf vieles verzichten; * Ich lebe oft im eingefahrenen Trott; * Ich könnte meine Zeit neu einteilen. Fasten möchte frei machen!

Almosen - mein Leben teilen
* Mich von der Not und Sorge anderer treffen lassen; * Das, worauf ich verzichte, mit anderen teilen. * Nicht nur teilen, sondern auch abgeben und weggeben. * Nicht nur teilen, sondern auch abgeben und weggeben. Almosen geben ist Ernstnehmen des Glaubens

Die Aufgabe früherer Generationen war es,
irgendwie mit dem Mangel zurecht zu kommen.
Die Aufgabe heutiger Generationen ist es,
irgendwie mit dem Überangebot zurecht zu kommen.
(Fastenarzt Hellmut Lützner)

Fasten Wochen
Wochen, die man zum Anlass nehmen kann, ein lange mitgetragenes Problem anzugehen.
Wochen, die die Augen öffnen können für das wirklich Wichtige im Leben.
Wochen, die durch das Zeitnehmen neue Wege sichtbar werden lassen.
Wochen, die Mut machen, etwas Neues zu wagen.
Wochen, die zum Nachdenken anregen.
Wochen, die in einem Umbruch münden können.
Wochen, die neue Wege zum Leben ermöglichen.
Wochen, die ein Geschenk sind. Tag für Tag.
Wochen, die kostbar sind, voll der Fülle.
Auch im Fasten.