Super, ich freue mich

.... auf dem Foto bin ich allein in der Kirche.
Vor zwei Stunden war das ganz anders. Beim Familiengottesdienst waren fast 40 Kinder da, viele junge Eltern und weitere Gottesdienstbesucher. Ich gehörte zu dem Fünftel der Ältesten. Ich freue mich und sage DANKE!
Es regnet – gut für die Regenwürmer.
Genießen wir den Tag, Gruß, Aloys

Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
(Charles Dickens)

„Schmunzeliges“
Die eitle Bäuerin im Beichtstuhl: „Hochwürden, ich bekenne, zu sündigen. Immer vor dem Spiegel sage ich mir: keine im Dorf ist schöner als du!“ „Ach“ erwidert der Pfarrer milde: „Da sündigst du nicht – da irrst du!“

Nichts kann den Menschen mehr stärken als Vertrauen,
das man ihm entgegenbringt.

(Paul Claudel)

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht,
hängt davon ab, ob man ihr als Mensch oder als Maus begegnet.

(D. Dorenbeck)

„Schmunzeliges“
Nach dem Gottesdienst geht eine Besucherin zum Pfarrer und sagt: „Ihre Predigt war einfach wundervoll. Alles, was Sie über Sünde und Laster gesagt haben, trifft genau auf meinen Mann zu.“

Weitblick ist wichtig.
Sorge dich nicht, wohin dich der einzelne Schritt führt,
nur wer weit blickt, findet sich zurecht.

(Dag Hammerskjöld)


Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 21. September 2025

Evangelium Lukas 16, 1–13

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter.
Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.
Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich?
Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Denn du kannst nicht länger mein Verwalter sein.
Da überlegte der Verwalter: Was soll ich jetzt tun, da mein Herr mir die Verwaltung entzieht?
Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht und zu betteln schäme ich mich.
Ich weiß, was ich tun werde, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.
Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem anderen, zu sich kommen
und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig? Er antwortete: Hundert Fass Öl.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich schnell hin und schreib „fünfzig“!
Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen.
Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib „achtzig“!
Und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte, und sagte:
Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.
Ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon,
damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es zu Ende geht!
Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen,
und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.
Wenn ihr nun im Umgang mit dem ungerechten Mammon nicht zuverlässig gewesen seid,
wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?
Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das Eure geben?
Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben
oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Im Gleichnis vom ungerechten Verwalter lobt Jesus nicht die betrügerischen Machenschaften des Verwalters, sondern seine Klugheit: weil er wenigstens am Schluss die kritische Situation begriffen und entsprechend gehandelt hat. Klug ist (in diesem Zusammenhang), wer an den Tag der Rechenschaft denkt. Der Reichtum, auf den die Menschen sich verlassen, auch Mammon genannt, ist unzuverlässig und außerdem ungerecht: Niemand hat ein Recht auf Überfluss, so lange es die Armut gibt.

Herr, mein einziger Gott, ich bekenne dir, dass ich manchmal Kompromisse mache und dir nicht den ersten Platz in meinem Leben einräume. Aber ich will dich als den einzigen Gott loben und allen falschen Götzen entsagen. Dir allein gehört die Ehre für das, was du tust und was du bist

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)